Erkältungswelle im Herbst und Winter: Wie beugen Bauherren lästigen Erkrankungen vor?

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Kaum ist man ins neue Heim eingezogen, geht vielerorts die Krankheitssaison los. Laufende Nasen machen dem entspannten Einzug einen Strich durch die Rechnung. Wie also beugt man Erkältungen und anderen Infekten im Haus vor? Dieser Ratgeber zeigt es.

Nicht zu wenig heizen

In Zeiten von hohen Energiepreisen blicken Verbraucher mit Bauchschmerzen auf die anstehende Öl- oder Gasrechnung. Aufgrund der hohen Strompreise gilt ähnliches für Wärmepumpeninhaber oder Personen, die anderweitig mit Strom heizen. Hausbesitzer begehen zu häufig den Fehler, aus vermeintlicher Kostenersparnis nur wenig zu heizen. In neu gebauten Häusern mit guter Dämmung lässt sich das noch begründen. Aber fallen die Temperaturen in der Wohnung dauerhaft unter 20 Grad, ist Heizen geboten. Viren finden in kühler Umgebung ideale Bedingungen vor und dringen leichter in ausgetrocknete Schleimhäute ein. In ausreichend warmen Häusern sinkt somit das Risiko, sich bei anderen Familienmitgliedern oder Besuchern anzustecken.

Lüften hilft gegen Krankheitserreger

Wer bisher zur Miete gewohnt hat, kennt möglicherweise das Problem mit auftretendem Schimmel bei mangelnder Belüftung durch die Vorgänger. Das führt zu Konflikten mit dem Vermieter. Unterdessen ist ausreichendes Lüften auch für Eigenheimbesitzer von Interesse. Und das nicht nur, um schimmelnde Wände zu verhindern. Frischluftzufuhr senkt zugleich die Menge an Viren und Bakterien in der Atemluft, wie die Erfahrungen der vergangenen Jahre gezeigt haben. Als Richtwert empfehlen Experten, zwei- bis dreimal täglich fünf Minuten stoßzulüften. Hierbei sollten die Fenster vollständig geöffnet sein.

Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente bevorraten

Mediziner betonen kontinuierlich die Bedeutung einer gesunden Ernährung. Vitamine und Nährstoffe werden in erster Linie durch einen ausgewogenen Speiseplan eingenommen. Zusätzlich profitieren die meisten Bevölkerungsgruppen von Nahrungsergänzungsmitteln. Sie können einen bestehenden Mangel lindern und die ausreichende Versorgung mit Spurenelementen garantieren. Arznei online kaufen ist ebenfalls von Vorteil. Bereits vor potenziellen Erkrankungen lohnt es sich, einen kleinen Vorrat an bedeutsamen Medikamenten gegen Erkältungen und Grippe anzulegen. Die Bandbreite möglicher Mittel ist groß:

– pflanzenbasierte Mittel, die Schleim lösen und das Abhusten erleichtern
– bewährte Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen
– homöopathische Präparate für eine sanfte Linderung von Symptomen

Mit der im Internet frei verkäuflichen Arznei machen Betroffene wenig falsch. Vor dem Kauf von verschreibungspflichtiger Medizin ist immer der zuständige Hausarzt zu konsultieren. Er kann die individuelle Symptomatik am besten einschätzen und auf deren Basis einen Medikationsplan erstellen.

Kritische Flächen regelmäßig desinfizieren und reinigen

Es gibt Flächen im Haushalt, die als regelrechte Keimschleuder gelten und daher regelmäßig zu reinigen sind. Insbesondere in der Küche nisten unzählige Bakterien und Viren, die auf einen geeigneten Wirt warten. Denn dort landen als erstes frische Lebensmittel und von draußen herangetragene Keime. Zum Putzen sollten Immobilienbezieher auf desinfizierende Mittel setzen. Nur sie töten garantiert die Mehrzahl der Krankheitserreger ab. Abgesehen von dem tendenziell unreinen Spülbecken unterschätzen die meisten Personen, wie wichtig ein sauberer Kühlschrank ist. In den Ritzen und Ablagen tummeln sich vornehmlich Pilze. Ebenso zu empfehlen sind fortlaufende Reinigungsarbeiten im Badezimmer. Hier lauern die Gefahren in der Dusche und Toilette. Wöchentliches Saubermachen dürfte jedoch ausreichen.