Der Traum vom eigenen Haus lebt in Österreich und immer mehr Familien erfüllen sich den Traum von den eigenen vier Wänden. Beflügelt wird der Traum vom Wunsch nach mehr Platz für kreative Einrichtungsideen und dem Ende der monatlichen Mietzahlung.

Stimmen die finanziellen Möglichkeiten, bauen Familien ihr eigenes Zuhause. Vom Plan des Architekten zum schlüsselfertigen Eigenheim – das ist der vollendete Traum österreichischer Familien. Warum beim Bau der eigenen vier Wände ein Niedrigenergiehaus eine sinnvolle Alternative ist – dieser Ratgeber klärt auf.

Weniger Energie, mehr Umweltschutz

Neben dem Finanzierung für das Haus belasten die monatlichen Nebenkosten das Budget junger Eigenheimbesitzer. Mit einem Niedrigenergiehaus werden die Nebenkosten für die Energieversorgung dauerhaft reduziert. In Zeiten steigender Preise für Strom, Gas oder Heizöl ist die Investition in ein Niedrigenergiehaus eine Investition in die Zukunft.

Generell wird eine Wohnimmobilie als Niedrigenergiehaus bezeichnet, wenn sie in Österreich deutlich weniger Energie für Strom und Heizung verbraucht. Anders als in Deutschland gibt es in Österreich keine einheitliche Definition, an die sich Bauherren orientieren können. In Oberösterreich sind die Vorgaben anders als in Baden oder der Region um Wien. Einen ungefähren Anhaltspunkt gibt der Vergleich der Bauarten. In Deutschland muss Energieverbrauch für Strom und Heizen eines Niedrigenergiehauses 30 Prozent geringer sein als bei einem konventionellen Wohnhaus.

Planung eines Niedrigenergiehauses

Die Energiebilanz des späteren Eigenheims wird bei der Planung bestimmt. Dabei spielt bereits die Lage eine große Rolle. Idealerweise befindet sich das Baugrundstück nicht auf einem schattigen Platz, beispielsweise hinter Bäumen oder anderen Gebäuden. Die Sonne als natürliche Heizung trägt zum niedrigeren Energieverbrauch bei. Bewohnte Räume befinden sich auf der sonnigen Seite und haben große Fenster, sie lassen die Wärme der Sonne hinein. Nebenräume werden auf der nördlichen Seite platziert, da sie generell weniger geheizt werden.

Bei der Konstruktion wird auf eine verspielte Architektur verzichtet. Die Bauweise eines Niedrigenergiehauses sollte möglichst kompakt sein, so dass wenig Heizenergie verloren geht. Eine gute Wärmedämmung ist wichtig und muss beim Bau korrekt installiert werden.

Die Baukosten bei einem sparsamen Haus

Im Vergleich zu einem konventionellen Wohnhaus fallen bei einem Niedrigenergiehaus höhere Baukosten an. Für den höheren Aufwand bei der Planung, der besseren Wärmedämmung und ökologischen Heizsystemen wie einer Pelletheizung sind mehr Kosten einzukalkulieren.

Der Staat unterstützt den Bau eines energieeffizienten Hauses mit einem Zuschuss. Daneben fördern manche Bundesländer das Vorhaben und verteilen Fördergelder. Informationen dazu erhalten interessierte Bauherren beim örtlichen Amt. So bleibt am Ende vielleicht noch ein wenig Geld für die Einrichtung der neuen Küche.