Alkoven/Lochen (OTS) – Der Mischlingsrüde Leo wurde in einem OÖ
Tierheim adoptiert und
führte glückliches und gesundes Hundeleben, bis er im Frühling
plötzlich einen Rückenmarksinfarkt erlitt. Der arme Hund wurde damit
von einer Sekunde auf die andere zu einem akuten Pflegefall, obwohl
er sofort medizinische Hilfe erhielt. „Bei einem solchen Infarkt
verschließt sich ein Blutgefäß im Rückenmark, was in seinem Fall zu
einer akuten Lähmung beider Hinterbeine und Inkontinenz geführt hat“,
erklärt Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler. Da seine
Halter sich aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sahen, den
schweren Weg der Genesung mit Leo zu gehen, der für den Hund
möglicherweise sogar im Rollstuhl enden kann, fand der arme Hund
Zuflucht am Tierschutzhof Pfotenhilfe. „Er war bei seiner Ankunft
natürlich sehr traurig und verstand die Welt nicht mehr. Aber
glücklicherweise haben wir es mit unserer liebevollen Betreuung
geschafft, die Seele des armen Rüden zu trösten“, so Stadler weiter.
Zwtl.: Keine Operation möglich – Einschläferung kommt aber nicht in
Frage
Die Pfotenhilfe hat Leo vom Spezialisten für orthopädische
Chirurgie Mag. Daniel Eschlböck in Alkoven umfassend untersuchen
lassen, mit dem Ergebnis, dass man dieses Problem nicht mit einer
Operation lösen kann, sondern den konservativen Weg gehen muss.
Stadler: „Das heißt, wir müssen Leo in den nächsten Wochen und
Monaten intensiv bei der Regeneration unterstützen. Wir hoffen sehr,
dass sich die Symptome dadurch zurückbilden, es können jedoch auch
Schäden bleiben. Aber auch das wäre noch lange kein Grund, an eine
Einschläferung zu denken, denn wir wissen von uns selbst, dass wir
nur wegen eingeschränkter Mobilität sicher nicht sterben wollen. Vor
allem, wo doch eine solche Einschränkung auch bei Tieren heutzutage
mit orthopädischen Hilfen sehr gut zu kompensieren ist.“
Zwtl.: Physiotherapie soll Leo helfen, ansonsten bleibt immer noch
Orthopädietechnik
Stadler hofft daher, Leo mittels Physiotherapie und Massagen
helfen zu können, was seit der Aufnahme intensive Betreuung bedeutet.
Die Massagen sollen Verspannungen lösen, fördern die Durchblutung und
Mobilität. Wenn das alles nicht reicht, muss für Leo ein Rollstuhl
maßangefertigt werden, der rund 900,- Ꞓ kostet. Mit solchen Handicap-
Hunden hat die Pfotenhilfe aber viel Erfahrung und sie fühlen sich
auf dem Tierschutzhof sehr wohl. „Wir bitten daher um Spenden für
Leos dringend notwendige Rehabilitation. Jeder Betrag hilft uns und
damit Leo dabei, wieder in ein glückliches, mobiles Leben
zurückzufinden. Wir wünschen es ihm so sehr“, so Stadler
abschließend. Spenden können auch online auf www.pfotenhilfe.at
überwiesen werden.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at





