Wien (OTS) – Was macht die Klimakrise mit unserer Psyche? Nicht nur
mit jenen
Menschen, die Überschwemmungen oder Waldbrände unmittelbar erleben,
sondern auch mit allen, die täglich Bilder von Hitzerekorden, Dürren
und schmelzenden Gletschern sehen. Es gibt dafür sogar einen Begriff:
Solastalgie – die Trauer über den Verlust einer vertrauten Umwelt,
obwohl der Ort selbst noch existiert. Der Klimawandel hinterlässt
nicht nur ökologische Spuren, sondern auch psychologische.
In Folge 18 des BOKU-Video-Podcasts „Planet Shapers“ gehen Astrid
Kleber und Bernhard Vosicky gemeinsam mit zwei Expertinnen der Frage
nach, wie der Klimawandel unsere psychische Gesundheit beeinflusst,
was hinter dem Phänomen der „Climate Anxiety“ steckt und was hilft,
trotz der Herausforderungen handlungsfähig zu bleiben.
Zwtl.: Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Fragen:
– Ist Klimaangst eine psychische Erkrankung – oder eine normale
Reaktion auf eine reale Bedrohung?
– Führt mehr Sorge automatisch zu mehr Klimaschutz?
– Warum ist das Gefühl, selbst etwas bewirken zu können, so wichtig?
– Welche Entwicklungen zeichnen sich derzeit bei den psychischen
Auswirkungen des Klimawandels ab?
– Warum sind Kinder und Jugendliche besonders betroffen?
– Was muss geschehen, um die psychische Gesundheit der nächsten
Generation besser zu schützen?
Zwtl.: Zu Gast im Studio sind:
– Michaela Zint, University of Michigan, forscht zu Climate Anxiety.
– Lisbeth Weitensfelder , Klinische- und Gesundheitspsychologin sowie
Umweltpsychologin an der MedUni Wien.
Jetzt reinhören!
Planet Shapers #18: Klima im Kopf – Zwischen Angst, Hoffnung und
Handlungsfähigkeit.
Ab 16. Juli 2026 auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon und YouTube.
https://boku.ac.at/oeffentlichkeitsarbeit/planet-shapers