Wien (OTS) – Der Biosimilarsverband Österreich (BiVÖ) hat eine neue
Präsidentin.
Ingrid Halamka übernimmt die Leitung des Verbandes von dessen
Gründerin Dr. Sabine Möritz-Kaisergruber. Mit dem Führungswechsel
verbindet der BiVÖ eine klare gesundheitspolitische Botschaft:
Österreich braucht verlässliche Rahmenbedingungen, damit eine breite
Vielfalt an Biosimilars langfristig verfügbar bleibt und Patientinnen
und Patienten dauerhaft Zugang zu modernen Therapien haben.
„Biosimilars stehen für höchste Qualität, Sicherheit und
Wirksamkeit. Gleichzeitig ermöglichen sie den breiteren Zugang zu
innovativen Therapien und leisten einen wichtigen Beitrag zur
langfristigen Finanzierbarkeit des Gesundheitssystems. Damit dieses
Potenzial genutzt werden kann, braucht es stabile und planbare
Rahmenbedingungen für Anbieter und Anwender gleichermaßen“, sagt
Ingrid Halamka.
Ein zentrales Anliegen der neuen Präsidentin ist es, eine
möglichst große Vielfalt an Biosimilars am österreichischen Markt zu
sichern. Diese schafft therapeutische Wahlmöglichkeiten für Ärztinnen
und Ärzte sowie Patientinnen und Patienten, stärkt den Wettbewerb und
erhöht die Versorgungssicherheit mit hochwertigen biologischen
Arzneimitteln. Voraussetzung dafür sind aus Sicht des BiVÖ
verlässliche Erstattungsregelungen und faire Marktbedingungen.
„Wissen, Wissenschaft und Vertrauen bilden die Grundlage für den
erfolgreichen Einsatz von Biosimilars. Deshalb werden wir den Dialog
mit Politik, Sozialversicherung, Ärztinnen und Ärzten,
Apothekerschaft sowie Patientinnen und Patienten konsequent
fortsetzen und auf wissenschaftlich fundierte Information setzen“, so
Halamka.
Zwtl.: Zehn Jahre BiVÖ: Aus Aufklärung wurde Akzeptanz
Der Führungswechsel fällt mit dem zehnjährigen Bestehen des
Biosimilarsverbandes Österreich zusammen. Unter der Präsidentschaft
von Dr. Sabine Möritz-Kaisergruber entwickelte sich der BiVÖ zur
zentralen Stimme für Biosimilars in Österreich.
Als der Verband gegründet wurde, waren Biosimilars vielfach noch
wenig bekannt oder wurden mit Generika gleichgesetzt. Seither hat der
BiVÖ kontinuierlich Aufklärungsarbeit geleistet, den Dialog mit
Entscheidungsträgern gesucht und sich für sachgerechte
Erstattungsregelungen eingesetzt. Heute sind Biosimilars als
wichtiger Bestandteil einer modernen Arzneimittelversorgung
etabliert. Ihr Beitrag zu Versorgungssicherheit, Innovation und einem
breiteren Zugang zu biologischen Therapien wird zunehmend anerkannt.
„Ich bin stolz darauf, was wir in den vergangenen zehn Jahren
gemeinsam erreicht haben. Der BiVÖ hat entscheidend dazu beigetragen,
Vertrauen in Biosimilars aufzubauen und ihren Stellenwert im
österreichischen Gesundheitssystem zu stärken. Ich freue mich, dass
Ingrid Halamka diesen Weg mit großer fachlicher Kompetenz
weiterführen wird“, sagt Sabine Möritz-Kaisergruber.
Zwtl.: Versorgungssicherheit als gemeinsames Ziel
Mit Ingrid Halamka beginnt für den BiVÖ ein neues Kapitel.
Aufbauend auf der erfolgreichen Arbeit der vergangenen zehn Jahre
will der Verband seine Rolle als kompetenter Ansprechpartner für
Politik, Gesundheitswesen und Öffentlichkeit weiter ausbauen. Im
Mittelpunkt stehen dabei wissenschaftlich fundierte Information, der
kontinuierliche Dialog mit allen Stakeholdern und der Einsatz für
Rahmenbedingungen, die eine nachhaltige Versorgung mit biologischen
Arzneimitteln und Biosimilars in Österreich sichern.
Zwtl.: Hintergrund: Ingrid Halamka
Ingrid Halamka ist seit Juni 2026 Präsidentin des
Biosimilarsverband Österreich (BiVÖ). Sie ist seit 1991 in der
Pharmaindustrie tätig und aktuell Head of Sales bei Accord
Healthcare.
„Mein Engagement für den Biosimilarsverband resultiert aus meiner
großen Begeisterung für Biologika. Für mich zählen sie zur
Königsklasse der Arzneimittel – vergleichbar mit der Formel 1 oder
Haute Couture. Biologika und Biosimilars stehen für medizinischen
Fortschritt auf höchstem Niveau und haben die Behandlung zahlreicher
schwerer Erkrankungen nachhaltig verändert.“
Über den Biosimilarsverband Österreich (BiVÖ)
Der Biosimilarsverband Österreich ist die freiwillige
Interessensvertretung der Biosimilarsanbieter und -produzenten. Ziel
ist es, Patienten und Patientinnen den Zugang zu innovativen,
biopharmazeutischen Arzneimitteltherapien zu ermöglichen, die auch
langfristig finanzierbar sind. Mitglieder sind u. a. Amgen GmbH,
Accord Healthcare GmbH, Astro Pharma GmbH, Biogen Austria, Biocon
Biologics, Fresenius Kabi Austria GmbH, Sandoz GmbH und STADA
Arzneimittel GmbH.
Weitere Informationen: https://biosimilarsverband.at
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at