Hausbau – Wohin mit dem Abfall?

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Diejenigen, die in ihrem Leben bereits einmal eine Immobilie renoviert oder vielleicht sogar von Grund auf gebaut haben, wissen mit Sicherheit, dass bei den verbundenen Arbeit große Mengen an Müll entstehen.

Die Bauherren müssen dementsprechend sicherstellen, dass dieser Müll nicht nur kostengünstig und schnell, sondern auch fachgerecht entsorgt wird. Für Österreicher stellt in diesem Zusammenhang etwa die Abfallentsorgung in Österreich den passenden Ansprechpartner dar. Dennoch ist es im Grunde kein Hexenwerk, den Abfall, der bei einem Hausbau oder einer umfassenden Renovierung anfällt, korrekt zu entsorgen.

Diese Arten der Abfälle fallen beim Hausbau an

Unabhängig davon, ob es sich um eine Sanierung, einen Umbau oder den Bau eines neuen Hauses handelt: Abfälle lassen sich dabei kaum vermeiden. Problematisch zeigt es sich in diesem Zusammenhang jedoch, dass diese nicht in herkömmlichem Hausmüll bestehen, sondern vielmehr in Stoffen, die einer besonderen Entsorgung bedürfen. Eine korrekte Entsorgung des Mülls ist dabei nicht nur aus Umweltgründen nötig, sondern wird teilweise sogar per Gesetz vorgegeben. Bei einem Verstoß drohen so hohe Bußgelder und Strafen. Im Rahmen von Renovierungen und Neubauten fällt beispielsweise Bodenaushub, wie Sand, Lehm, Wurzelwerk und Tonboden an. Um diesen zu entsorgen, zeigt es sich am einfachsten, ihn in einem anderen Bereich des Gartens wiederzuverwenden – vorausgesetzt, in dem Erdreich sind keine schädlichen Stoffe zu finden.

Zu entsorgen ist daneben selbstverständlich auch der anfallende Bauschutt. Dieser besteht unter anderem aus mineralischen Abfällen, wie Rigipsplatten, Ziegelsteinen und Beton. Diese Substanzen sind grundsätzlich getrennt von anderweitigen Bauabfällen zu entsorgen. Gips- und Kabelreste sowie Plastikverpackungen gelten als sogenannter Baustellenabfall. Dieser lässt sich recht problemlos mithilfe eines Containerdienstes entsorgen. In einigen Fällen müssen jedoch auch verunreinigte und belastete Stoffe abtransportiert werden, wie beispielsweise Asbest. Diese Art des Sondermülls gilt als gefährlicher Stoff, sodass eine luft- und staubdichte Verpackung sowie eine entsprechende Kennzeichnung nötig ist. Doch auch Batterien, Lacke, Farben, Altöle, Energiesparleuchten und Leuchtstoffröhren gelten als gefährliche Abfälle. Abzugeben sind diese bei einem Wertstoffhof oder bei einem spezialisierten Dienstleister.

Die Kosten für die Entsorgung

Wie hoch die Kosten für eine korrekte Beseitigung der anfallenden Abfälle ausfallen, ist sowohl von den vorhandenen Stoffen als auch von ihrer Menge abhängig. Verhältnismäßig teuer zeigt sich so die Entsorgung von gefährlichen Abfällen. Ein Bauschuttcontainer, welcher ein Volumen von einem Kubikmeter aufweist, kostet inklusive der Anlieferung und des Abtransport rund 100 bis 150 Euro. Ist ein größerer Container nötig, ist mit Kosten zwischen rund 300 und 400 Euro zu rechnen.

Im Rahmen der korrekten Müllentsorgung beim Hausbau lassen sich jedoch durchaus auch Einsparpotentiale finden. So sollte die anfallende Müllmenge möglichst realistisch bereits vor dem Beginn der Arbeiten geplant werden. Im Verhältnis zeigen sich größere Container nämlich als günstiger als mehrere kleine Müllcontainer.

Nicht zu vernachlässigen ist außerdem, dass einmal jährlich jeder Haushalt eine kostenfreie Sperrmüllentsorgung in Anspruch nehmen kann. Zu dem gebuchten Termin wird der Müll dann ganz bequem vor der Haustür abgeholt. Unter die Kategorie des Sperrmülls fallen dabei etwa ausrangierte Gegenstände, wie Teppiche, Bodenbeläge, Kunststoff- und Holzmöbel, Federbetten, Matratzen oder weitere sperrige Gegenstände, die einen geringen Metallanteil aufweisen.

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