Wien (OTS) – NEOS Wien unterstützt die Forderung von Klubobmann
Yannick Shetty
nach einer österreichweiten Integrationslandkarte. Wien hat etwa mit
dem Integrations- und Diversitätsmonitor und mit der beauftragten
Integrationsstudie wichtige Daten auf den Tisch gelegt. Einen
bundesweiten Überblick über bestehende Segregationen und
Herausforderungen in der Integration gibt es bis heute nicht.
Hinzu kommt, dass Wien die Asylquote deutlich übererfüllt und
damit mehr Verantwortung als jedes andere Bundesland in Sachen
Integration trägt. NEOS Wien fordert seit Jahren eine Residenzpflicht
und eine faire Verteilung in ganz Österreich. Dänemark zeigt vor wie
es gehen kann.
„Eine Landkarte zeigt, wo sich der Bedarf verdichtet,
gegensteuern lässt sich damit noch nicht. Damit sich daran etwas
ändert, braucht es die Residenzpflicht. Da müssen die anderen Länder
auch ihren Pflichten nachkommen“, sagt NEOS-Bildungssprecherin
Dolores Bakos.
Wir sorgen dafür, dass Deutsch im Kindergarten wieder zur
gemeinsamen Sprache wird. Wir brechen Sprachcluster auf: Das
bedeutet, dass in einer Kindergartengruppe künftig jeweils nur 20 %
der Kinder dieselbe nicht-deutsche Alltagssprache sprechen dürfen.
Dazu kommen die Sommerdeutschkurse für Schulneulinge und die
verpflichtende Sommerschule für Kinder, die noch zu wenig Deutsch
können.
„Integration ist keine Einbahnstraße. Wir fördern sie, und wir
fordern sie insbesondere auch ein. Deutsch ist der Schlüssel für eine
erfolgreiche Bildungslaufbahn und für Integration. Aber die Stadt
kann nicht ausgleichen, was bei der Verteilung versäumt wird“, so
Bakos abschließend.