Wien (OTS) – Wegen des Spiels Austria Wien gegen Beitar Jerusalem in
Favoriten
fürchten die Organisator:innen der Kundgebung antimuslimische
Übergriffe. Sie warnen besonders vor dem Club „La Familia“.
„Beim Spruch ,Tod den Juden‘ wäre die Empörung grenzenlos. Bei
den üblichen Beitar-Rufen ,Tod den Arabern‘ wird Fußball gespielt.
Das ist Rassismus und Doppelmoral „, sagt Dalia Sarig, jüdische
Aktivistin von „Not In Our Name – Vienna“.
Im März 2026 sanktionierte die FIFA den israelischen
Fußballverband wegen mangelnden Vorgehens gegen rassistische und
gewaltätige Übergriffe durch Beitar Jerusalem. Dennoch tritt der
Verein weiter international an. Die Protestierenden fordern von UEFA,
Austria Wien und den Behörden eine klare Haltung gegen Rassismus und
Verantwortungsübernahme für die Sicherheit der Menschen in Favoriten.
„ Wir erwarten rund 1.000 gewaltbereite israelische
Nationalisten. Viele sind Soldaten, die in Gaza direkt am Genozid
beteiligt sind. Sie kommen nach Österreich, um Fußball zu schauen.
Das darf nicht normal se in“, sagt Roba Darwish von der
Palästinasolidarität.