Vom Logistik-Start-up zum Branchen-Player: Die Geschichte hinter 10 Jahren zipmend (FOTO)

Hamburg (OTS) – Ein Schnitt von 4,8 Sternen bei über 1.500
Google-Rezensionen am
Hamburger Standort des Expresslogistikers zipmend ist ein besonderer
Meilenstein. Vor zehn Jahren startete das Unternehmen, das nicht
einfach als bessere Spedition antreten, sondern die Prozesse um den
Transport herum vereinfachen wollte.

Wer die Bewertungen liest, stellt fest: Für viele Kunden ist
zipmend der Retter aus einer echten Notlage. Wenn in der Fertigung
eine Anlage stillsteht, das fehlende Bauteil 600 Kilometer entfernt
liegt und der reguläre Dienstleister 24h Vorlauf hat, zählt jede
Stunde: Buchung online, Fixpreis sofort sichtbar, Abholung in 60 bis
120 Minuten. Danach fährt die Sendung direkt zum Empfänger – ohne
Umladen, ohne Hub, ohne Zwischenlager, in dem sie liegen bleiben oder
beschädigt werden könnte.

„Ein Thema zu digitalisieren, das bis dato noch nicht sauber
digitalisiert wurde: der Buchungsprozess für Transporte“, beschreibt
Gründer Timm Trede seine Motivation. Der erste Versuch war denkbar
simpel: ein Preisrechner, ein Formular, im Hintergrund eine E-Mail.
Geblieben ist das Prinzip, gewachsen ist alles andere. Heute
disponiert das System über 90.000 angebundene Fahrzeuge in 28
Ländern, vom Kleintransporter bis zum 40-Tonner. Mehr als 50.000
Unternehmen versenden inzwischen über zipmend.

Mitgewachsen ist auch das Team: 76 Mitarbeitende aus 14 Nationen,
darunter Frankreich, die Niederlande und Italien. „Es ist unser
Qualitätsanspruch, dass wir persönliche Beratung in der Muttersprache
des jeweiligen Landes anbieten“, sagt Trede. Wer im Ernstfall anruft,
soll niemandem sein Problem auf Englisch erklären müssen. Einmal im
Jahr wird die Herkunft der Belegschaft gefeiert: Beim „Fest der
Nationen“ bringt jeder ein Gericht aus seiner Heimat mit.

Kundenzufriedenheit und Belegschaft gehören für Trede dabei
zusammen. „Natürlich bin ich stolz auf das, was wir geschafft haben.
Unser Wachstum zeigt, dass wir gute Arbeit unseren Kunden gegenüber
leisten und ein Umfeld geschaffen haben, in dem Leute gerne
arbeiten.“

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