Wien (OTS) – In zahlreichen Wiener Bezirksvertretungen stellte die
KPÖ im
September Resolutionsanträge gegen die Pläne gewisser SPÖ-
Funktionäre, den Gemeindebau zu ‘verscherbeln’. Fast überall wurden
die Anträge der KPÖ mit einer überwältigenden Mehrheit angenommen.
Die KPÖ erkennt eine Unstimmigkeit zwischen dem Abstimmungsverhalten
und den Taten der Wiener SPÖ. „ Nevrivy ist das wahre Gesicht der
SPÖ, kein Ausrutscher. Für die Sozialdemokratie ist der Gemeindebau
zum Wahl-Schmäh verkommen ”, erklärt der KPÖ-Landessprecher Mario
Memoli.

Die KPÖ kennt die Probleme in den Wiener Gemeindewohnungen aus
erster Hand. Am Handelskai 214 in der Leopoldstadt und am Rosa-
Jochmann-Ring 5 in Simmering klopften KPÖ-Aktivist:innen in den
vergangenen Monaten an Tausende Türen. „ Die Bewohner:innen erzählten
uns von schlagartig steigenden Mieten, Schimmelbefällen und einer
Stadtverwaltung, die sich nicht für ihre Probleme interessiert ”, so
Memoli.

„ Wir gehen in die Offensive: in den kommenden Wochen werden wir
Wien-weit unterwegs sein, um über die Situation in den anderen
Gemeindebauten so viel wie möglich zu erfahren ”, erklärt Memoli die
Herbst-Kampagne der KPÖ Wien. „ Wir werden keine Ruhe mehr geben, bis
die Stadtregierung ihre Untätigkeit und Ignoranz ablegt und die
brennenden Probleme der Stadt angeht ”.

Foto von Mario Memoli zur freien redaktionellen Verwendung:
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