ImmoScout24-Datenanalyse: Meistgesuchte Wohnungen 2026 liegen bei 860 Euro Miete

Wien (OTS) – Wer derzeit eine Mietwohnung sucht, hat oft wenig
Spielraum – gefragt
ist, was der Markt hergibt. Doch welche Wohnungen treffen tatsächlich
den Geschmack der Suchenden? Eine neue Datenanalyse von ImmoScout24
liefert die Antwort. Dafür wurden jene 10 Prozent der
Mietwohnungsinserate ausgewertet, die 2026 mit Abstand die meisten
Anfragen erhielten und damit deutlich erfolgreicher waren als die
übrigen 90 Prozent der Angebote. Österreichweit kostet eine Wohnung,
die zu diesen besonders gefragten Inseraten zählt, durchschnittlich
859 Euro pro Monat – um 41 Euro mehr als im Vorjahr (Bruttomiete).
Gleichzeitig schrumpft die durchschnittliche Wohnfläche von 60 auf 57
Quadratmeter. Trotz der kleineren Wohnungen bleibt die
durchschnittliche Zimmeranzahl mit 2,3 Räumen unverändert.

„Die Daten zeigen, dass Wohnungssuchende ihre Erwartungen an die
Realität des Marktes anpassen. Die begehrtesten Mietwohnungen werden
kleiner, gleichzeitig steigt das akzeptierte Mietniveau. Wer heute
eine leistbare Wohnung sucht, ist bereit, bei der Wohnfläche
Kompromisse einzugehen – entscheidend bleibt ein ausgewogenes
Verhältnis zwischen Preis und Größe“, so Joseph Obiegbu,
Geschäftsführer von ImmoScout24 in Österreich.

Zwtl.: In Westen zählt jeder Quadratmeter

Besonders tief müssen Interessierte in den westlichen
Bundesländern in die Tasche greifen. In Vorarlberg kostet eine der
meistgesuchten Mietwohnungen durchschnittlich 1.096 Euro pro Monat
und liegt damit an der Spitze des Bundesländervergleichs. Dahinter
folgen Tirol mit 1.082 Euro und Salzburg mit 1.046 Euro. In diesen
drei Bundesländern überschreiten die beliebtesten Mietwohnungen
bereits die 1.000-Euro-Marke. Die kompaktesten der meistgesuchten
Mietwohnungen finden sich dementsprechend in Salzburg mit
durchschnittlich 52 Quadratmetern und Tirol mit 53 Quadratmetern, in
Vorarlberg liegt die Wohnungsgröße trotz Spitzenmiete bei
durchschnittlich 60 Quadratmetern.

Zwtl.: Wien und Niederösterreich holen auf

Auch in Wien und Niederösterreich ziehen die Preise spürbar an.
Während die durchschnittliche Miete der meistgesuchten Wohnungen in
der Bundeshauptstadt von 877 auf 944 Euro steigt, klettert sie in
Niederösterreich von 805 auf 867 Euro. In Wien liegen die
begehrtesten Wohnungen mit 56 Quadratmetern leicht unter dem
Österreich-Schnitt von 57 Quadratmetern. In Niederösterreich sind die
meistgesuchten Wohnungen mit 63 Quadratmetern vergleichsweise groß.

Vergleichsweise günstig bleiben die begehrtesten Mietwohnungen
hingegen in der Steiermark (722 Euro, 55 Quadratmeter), Kärnten (768
Euro, 54 Quadratmeter), Oberösterreich (770 Euro, 56 Quadratmeter)
und dem Burgenland (788 Euro, 67 Quadratmeter).

Zwtl.: Zwischen Steiermark und Vorarlberg liegen 374 Euro

Die regionalen Preisunterschiede am österreichischen Mietmarkt
bleiben erheblich. Zwischen der Steiermark als günstigstem und
Vorarlberg als teuerstem Bundesland liegen bei den meistgesuchten
Mietwohnungen durchschnittlich 374 Euro pro Monat.

Im Anhang finden Sie eine Tabelle mit allen Daten!

Über die Datenanalyse
Die im Juli 2026 durchgeführte Analyse basiert auf 10.500
Datenpunkten von Jänner bis Mai in den Jahren 2025 und 2026 der auf
ImmoScout24.at veröffentlichten Angebotsdaten. Analysiert wurden die
Top 10 Prozent der Wohnungsinserate mit den meisten Kontaktanfragen
nach Bundesländern. Basis sind Bruttomieten, das heißt die Nettomiete
plus Steuern und Betriebskosten, exklusive Heiz- und Stromkosten. Als
Berechnungsmethode für das statistische Mittel wurde der Mittelwert
gewählt.

Redaktioneller Anspruch

Bauguide erklärt komplexe Bau- und Wohnthemen verständlich, praxisnah und mit Blick auf österreichische Rahmenbedingungen.