Wien (OTS) – Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) weist die jüngsten
Aussagen des
Salzburger Wirtschaftskammerpräsidenten Peter Buchmüller entschieden
zurück. Wer vor einer angeblichen „Kickl-FPÖ“ und einer
vermeintlichen Gefahr für die Sozialpartnerschaft warnt, betreibt
parteipolitische Stimmungsmache und lenkt von den tatsächlichen
Problemen der heimischen Wirtschaft ab.
Fakt ist: Es nur eine FPÖ, die unter Herbert Kickl so stark und
geschlossen ist wie noch nie! Mit dieser FPÖ bildet die ÖVP in
Salzburg eine gemeinsame Landesregierung. Gleichzeitig stellt die FW
mit Norbert Ranftler den Vizepräsidenten der Wirtschaftskammer
Salzburg und arbeitet dort konstruktiv und verlässlich für die
Interessen der Unternehmer.
Umso befremdlicher ist es, wenn ein hochrangiger ÖVP-Funktionär
politische Feindbilder aufbaut, während die Wirtschaftskammer selbst
vor einem gewaltigen Reformbedarf steht. Die Unternehmer erwarten
keine parteipolitischen Belehrungen, sondern eine Kammer, die
transparent, sparsam und effizient arbeitet.
Die jüngsten Berichte über aufgeblähte Strukturen, mangelnde
Transparenz und jahrzehntelang verschleppte Reformen zeigen deutlich:
Das Kammersystem braucht keinen kosmetischen Feinschliff, sondern
einen tiefgreifenden Neustart. Die Wirtschaftskammer hat den
Unternehmern zu dienen und nicht schwarzen Macht-, Versorgungs- und
Parteistrukturen.
Präsident Buchmüller wäre daher gut beraten, seine Energie nicht
in politische Ablenkungsmanöver zu investieren, sondern gegenüber der
ÖVP-SPÖ-NEOS-Bundesregierung endlich klare Forderungen zu erheben.
Rekordabgaben, explodierende Bürokratie, hohe Energiekosten und immer
neue Belastungen gefährden den Wirtschaftsstandort und bringen viele
Betriebe zunehmend unter Druck.
FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler abschließend: „Die
Unternehmer brauchen keine ideologischen Schaukämpfe, sondern eine
starke und mutige Interessenvertretung. Präsident Buchmüller soll
sich für Transparenz, Sparsamkeit und tiefgreifende Kammerreformen
einsetzen und endlich klar gegen die Belastungspolitik der
Bundesregierung auftreten. Die Wirtschaftskammer muss wieder zum
Schutzwall für unsere Betriebe werden – statt zum Schutzwall für
überholte Strukturen und Privilegien.“