FW-Kainz: EU-Ideologen gefährden Europas Schlüsselindustrien!

Wien (OTS) – Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) schlägt angesichts der
dramatischen
Entwicklung in der europäischen Automobilindustrie – im Speziellen
rund um die deutschen Autobauer – Alarm. Während internationale
Mitbewerber ihre Industrie mit klaren Standortstrategien,
Investitionen und Technologieoffenheit stärken, lähmen die
Europäische Union und die ÖVP-SPÖ-NEOS-Bundesregierung den
Wirtschaftsstandort mit immer neuen Regulierungen, Verboten und
Bürokratielasten.

Die jüngsten Entwicklungen zeigen die Dramatik der Lage deutlich:
Rund 190.000 Arbeitsplätze in Österreich hängen direkt oder indirekt
an der Automobil- und Zulieferindustrie. Besonders betroffen sind
zahlreiche heimische Zulieferbetriebe, die eng mit den deutschen
Fahrzeugherstellern verflochten sind. Der anhaltende Stellenabbau,
sinkende Produktionszahlen und die schwierige Wettbewerbssituation
treffen damit nicht nur Deutschland, sondern zunehmend auch
Österreich. Experten nennen immer wieder die explodierenden Energie-
und Arbeitskosten, ausufernde Bürokratie sowie den internationalen
Wettbewerbsdruck als wesentliche Belastungsfaktoren.

Gerade Österreich als exportorientierter Industriestandort könne
es sich nicht leisten, tatenlos zuzusehen, wie zentrale
Schlüsselindustrien immer weiter an Wettbewerbsfähigkeit verlieren.
Statt neuer Belastungen brauche es endlich eine echte
Industrieoffensive: weniger Bürokratie, niedrigere Energiekosten,
wettbewerbsfähige Lohnnebenkosten, Technologieoffenheit statt
ideologischer Verbote, Planungssicherheit für Unternehmen sowie
gezielte Investitionen in Forschung, Entwicklung und industrielle
Innovation.

Thomas Kainz, Bundesobmann-Stv. der FW bezieht zu diesem Thema
klar Stellung: „Diese Entwicklung ist das Ergebnis einer
ideologiegetriebenen Industriepolitik. Mit dem Green Deal, dem
Lieferkettengesetz, dem Verbrenner-Aus sowie einer kaum mehr
überschaubaren Regulierungsflut hat Brüssel Europas industrielle
Stärke systematisch geschwächt. Gleichzeitig bleibt die
Bundesregierung weitgehend tatenlos und akzeptiert den schleichenden
Verlust von Wertschöpfung, Know-how und Arbeitsplätzen. Im Gegenteil,
Österreich setzt den aus der EU vorgegebenen Irrsinn zumeist ohne
Widerstand als eines der ersten Mitgliedsstaaten um. Europa braucht
endlich wieder eine Wirtschaftspolitik mit Hausverstand. Wer seine
Industrie durch Verbote, Überregulierung und ständig neue Auflagen
schwächt, gefährdet Wohlstand, Arbeitsplätze und die Zukunft ganzer
Regionen. Es ist höchste Zeit, den wirtschaftspolitischen Irrweg zu
verlassen und den Industriestandort Österreich sowie Europa wieder
konsequent zu stärken. Dazu sind Industrialisierungsmaßnahmen
umgehend in Angriff zu nehmen.“

Redaktioneller Anspruch

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