Kärnten (OTS) – Die steigenden Spritpreise machen das tägliche
Pendeln für viele
Beschäftigte zunehmend zur finanziellen Belastung. Gerade wer auf das
Auto angewiesen ist und weite Strecken zum Arbeitsplatz zurücklegt,
spürt die höheren Kosten bei jedem Arbeitsweg. Umso wichtiger sind
Unterstützungen, die das Pendeln leistbarer machen. Eine davon ist
der Fahrtkostenzuschuss des Landes, der von der Arbeiterkammer
Kärnten administriert wird. Er richtet sich an Kärntner:innen mit
geringem bis mittlerem Einkommen, die mehrmals pro Woche pendeln. Wer
weniger als 30.000 Euro jährlich verdient und mehr als 30 Kilometer
zur Arbeit fährt, bekommt das Kärntner Klimaticket zu 100 Prozent
gefördert. Doch auch wer mit dem Auto fahren muss, kann den
Fahrtkostenzuschuss beantragen. AK-Präsident Günther Goach betont:
„Kärnten ist ein Pendlerland. Viele Menschen legen täglich lange Wege
zurück und sie dürfen mit den steigenden Kosten nicht allein gelassen
werden. Wir setzen uns dafür ein, Mobilität leistbar zu halten, egal
ob jemand auf das Auto angewiesen ist oder mit Bus und Bahn fährt.“
Anträge für das Jahr 2025 können noch bis zum 31. Oktober gestellt
werden.

Zwtl.: 75 Euro zusätzlich mit dem „Kärntner Sprit-Bonus“

Irene Hochstetter-Lackner, AK-Direktorin-Stellvertreterin und
Vorsitzende des Arbeitnehmerförderungsbeirats, verweist auf den
„Kärntner Sprit-Bonus“. Das Land unterstützt Pendler:innen einmalig
mit 75 Euro zusätzlich: „Gerade für Menschen, die täglich auf ihr
Auto angewiesen sind, zählt jeder Euro. Mit dem Sprit-Bonus kommt
eine zusätzliche Unterstützung bei jenen an, die lange Wege zur
Arbeit zurücklegen.“ Anspruch haben Arbeitnehmer:innen und Lehrlinge,
die die Voraussetzungen für den Fahrtkostenzuschuss erfüllen, mit dem
Privatfahrzeug pendeln und mindestens 30 Kilometer einfache
Wegstrecke zurücklegen. Der Antrag kann bis 31. Dezember gestellt
werden.

Alle Infos zum Fahrtkostenzuschuss und zum „Kärntner Sprit-Bonus“
gibt es auf der Website arbeitnehmerfoerderung.at oder telefonisch
unter 050 477-4003.