Sankt Pölten (OTS) – „Andreas Hangers Versuch, Innenminister Gerhard
Karner zum großen
Bezwinger der illegalen Migration hochzuschreiben, wäre fast zum
Lachen, wenn das Asylchaos unter ÖVP-Verantwortung für Österreich
nicht so ernst wäre“, reagiert FPÖ Niederösterreich Sicherheits- und
Asylsprecher LAbg. Andreas Bors auf die jüngsten Aussagen des ÖVP-
Nationalratsabgeordneten Hanger.
„Die Österreicher spüren und sehen ja deutlich, dass das
Asylchaos munter weitergeht – Stichwort Zustände in Schulen, Banden-
und Ausländerkriminalität. Ein Blick in die Statistik des eigenen ÖVP
-geführten Innenministeriums hätte Hanger diese peinliche Aussendung
erspart. Im Jahr 2018, als Herbert Kickl Innenminister war, wurden in
Österreich 13.746 Asylanträge gestellt. Unter Innenminister Karner
explodierte diese Zahl 2022 auf unglaubliche 112.272 Asylanträge –
mehr als achtmal so viele. Ausgerechnet diesen Innenminister jetzt
als großen Asyl-Stopp-Minister zu feiern, hat schon etwas von
politischer Satire“, so Bors weiter.
Bizarr sei Hangers Versuch, die Schließung von Asylquartieren in
NÖ als Erfolg der ÖVP umzudeuten. „Die ÖVP hat jahrelang zugesehen,
wie immer mehr illegale Migranten nach Österreich gekommen sind.
Unser Asyllandesrat Martin Antauer räumt hingegen konsequent auf und
schließt Asylquartiere, sobald sie nicht mehr benötigt werden. Genau
dafür haben uns die Niederösterreicher gewählt: weniger
Asylquartiere, weniger Belastung für unsere Gemeinden und eine
konsequente Politik im Interesse der eigenen Bevölkerung“, erklärt
Bors.
„Martin Antauer redet nicht über einen harten Asylkurs, er setzt
ihn um. Wenn Innenminister Karner wissen möchte, wie konsequente
Asylpolitik aussieht, gibt ihm unser Landesrat gerne eine kostenlose
Nachhilfestunde in Niederösterreich“, so Landesparteisekretär Bors
weiter.
Auch Hangers Seitenhieb auf Herbert Kickl bezeichnet Bors als
„hilfloses Ablenkungsmanöver“: „Wenn einem angesichts von 112.272
Asylanträgen unter Karner die Argumente ausgehen, muss offenbar
wieder der berühmte blaue Teppich herhalten. Hanger kann über
Teppiche reden, solange er will. Wir reden lieber über die Zahlen.
Und die sind eindeutig: 13.746 Asylanträge im Jahr 2018 unter Kickl
gegenüber 112.272 im Jahr 2022 unter Karner. Wer angesichts dieser
Bilanz noch den großen Asylhelden Karner ausruft, sollte weniger
Presseaussendungen schreiben und öfter die Statistiken des eigenen
Innenministeriums lesen.“
„Während die ÖVP versucht, ihre jahrelangen Versäumnisse
nachträglich als Erfolg zu verkaufen, setzt die FPÖ in
Niederösterreich um, was sie versprochen hat. Landesrat Martin
Antauer steht für einen konsequenten Kurs und die Schließung nicht
mehr benötigter Asylquartiere“, so Bors abschließend.