Erstmals “Bäuerinnendorf“ beim ernte.dank.festival 2026

Wien (OTS) – Das ernte.dank.festival des Ökosozialen Forums auf dem
Wiener
Heldenplatz bietet Besucherinnen und Besuchern von Klein bis Groß
jedes Jahr eine Kennenlernmöglichkeit mit der bäuerlichen Vielfalt,
regionaler Kulinarik und landwirtschaftlichen Traditionen. Im
heurigen Jahr wird es erstmals ein eigenes „Bäuerinnendorf“ geben.
Anlässlich des von den Vereinten Nationen für 2026 ausgerufenen
“Jahres der Bäuerin“ wird auf unterschiedlichste Weise in zahlreichen
Stationen ein Auszug der vielfältigen Lebenswelten der Frauen auf den
Höfen in den Fokus gerückt.

In acht Themenhütten zeigen Bäuerinnen aus ganz Österreich, wie
vielfältig ihr Berufs- und Lebensalltag ist – von traditionellem
Handwerk über regionale Lebensmittelproduktion und Almwirtschaft bis
hin zu AckerkulTOUR und Bäuerinnenkino (Details siehe
www.baeuerinnen.at/Baeuerinnendorf-beim-erntedankfestival). “Unsere
Bäuerinnen tragen viel Verantwortung – für ihre Familien, den Betrieb
und in zahlreichen ehrenamtlichen Funktionen. Diese Aufgaben rücken
wir hier ins Scheinwerferlicht“, lädt Bundesbäuerin Irene Neumann-
Hartberger ein, die Landwirtinnen am 12. und 13. September näher
kennenzulernen.

Wussten Sie, dass 36% unserer Bauernhöfe von Frauen geführt
werden? Dass rund ein Drittel der aktiven Bäuerinnen nicht von einem
Hof abstammt? Dass Landwirtinnen mit ihren kreativen Ideen wesentlich
zum wirtschaftlichen Erfolg ihres Betriebs beitragen? Neumann-
Hartberger: “Das Bäuerinnendorf zeigt, welchen Beitrag unsere
Bäuerinnen täglich zu Ernährungssicherheit, regionaler Wertschöpfung,
Pflege unserer Kulturlandschaft und einer nachhaltigen Zukunft
leisten. Gleichzeitig lädt es dazu ein, mit ihnen persönlich ins
Gespräch zu kommen und Landwirtschaft aus erster Hand
kennenzulernen.“

Beim Esserwisserzelt kann das Wissen über Lebensmittel getestet
werden. Im Bäuerinnenkino erzählen bewegende Filme aus dem Leben
österreichischer Bäuerinnen, und im Zelt zum “Internationalen Jahr
der Bäuerin“ werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem
Alltag einer Landwirtin aus Uganda, aus Thailand und aus
Oberösterreich sichtbar.

Ein besonderer Höhepunkt erwartet die Besucherinnen und Besucher
am Samstag, wenn Bäuerinnen aus allen neun Bundesländern ihre
regionalen Trachten präsentieren. Begleitet wird die Schau vom
Vorarlberger Bäuerinnenchor mit rund 40 Sängerinnen, die mit Liedern
aus den einzelnen Bundesländern jeder Tracht ihre ganz eigene
musikalische Note verleihen. (Schluss)

Redaktioneller Anspruch

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