Salzburg/Wals (OTS) – Seit dem vergangenen Schul- und Studienjahr
versorgt dm drogerie
markt Schulen und Hochschulen in ganz Österreich mit kostenlosen
Periodenprodukten. Nun wird die Initiative fortgeführt: 512
Bildungseinrichtungen erhalten auch im Schuljahr 2026/27 einen
Jahresvorrat an Tampons und Binden. Damit setzt dm sein Engagement
für mehr Periodengerechtigkeit und Chancengleichheit konsequent fort
und verbindet das mit Aufklärungsarbeit zum Thema Periode.
Nach dem erfolgreichen Start der österreichweiten Initiative für
mehr Periodengerechtigkeit und zur Enttabuisierung der Menstruation
setzt dm drogerie markt sein Engagement fort: Auch im Schuljahr
2026/27 erhalten alle teilnehmenden Bildungseinrichtungen einen
Jahresvorrat an kostenlosen Periodenprodukten. Insgesamt werden 512
Bildungseinrichtungen in ganz Österreich mit Tampons und Binden
nachbestückt. Damit stellt dm sicher, dass Schülerinnen und
Studentinnen weiterhin unkompliziert und kostenlos auf wichtige
Hygieneartikel zugreifen können. Die Initiative umfasst 493 Schulen
sowie 19 Hochschulen und Universitäten. dm stellt diesen 4,3
Millionen Stück Tampons und 1,7 Millionen Stück Binden zur Verfügung.
Bereits im vergangenen Schuljahr wurden die teilnehmenden
Bildungseinrichtungen mit Periodenproduktspendern sowie einem
umfangreichen Vorrat an Tampons und Binden ausgestattet. Die hohe
Inanspruchnahme und die positiven Rückmeldungen vieler Schul- und
Hochschulstandorte zeigen, wie groß der Bedarf an einem
niederschwelligen Zugang zu Periodenprodukten ist. Mit der
neuerlichen Belieferung wird die Versorgung für ein weiteres
Schuljahr sichergestellt.
„Mit der Nachbestückung aller teilnehmenden Bildungseinrichtungen
führen wir ein Projekt fort, das jungen Menschen den Alltag
erleichtert und gleichzeitig einen offenen Umgang mit dem Thema
Menstruation fördert. Tampons und Binden sollen in
Bildungseinrichtungen ebenso selbstverständlich verfügbar sein wie
Seife oder Toilettenpapier. Die hohe Nachfrage zeigt, dass wir mit
dieser Initiative einen konkreten Bedarf decken und einen Beitrag zu
mehr Periodengerechtigkeit leisten“, sagt Karin Reisinger, Mitglied
der dm Geschäftsleitung.
Zwtl.: Bildungseinrichtungen als wichtige Partner
Schulen, Hochschulen und Universitäten sind Orte, an denen junge
Menschen einen großen Teil ihres Alltags verbringen. Sie eignen sich
daher besonders, um den Zugang zu Periodenprodukten zu erleichtern
und gleichzeitig Aufklärungsarbeit zu leisten. „Chancengerechtigkeit
zeigt sich nicht nur bei großen Bildungsreformen, sondern auch in den
ganz konkreten Situationen des Schulalltags. Kein Mädchen soll sich
Gedanken machen müssen, ob es sich die notwendigen Periodenprodukte
leisten kann oder ob es welche dabeihat. Genau deshalb ist es
wichtig, dass wir Barrieren abbauen und dafür sorgen, dass
Schülerinnen in der Schule das vorfinden, was sie für ihren Alltag
brauchen. Dass dm die Initiative auch heuer fortsetzt, ist ein
wichtiger Beitrag zu einem modernen und gerechten Bildungsalltag“,
sagt Bildungsminister Christoph Wiederkehr.
Zwtl.: Menstruation enttabuisieren und Wissen fördern
Neben der kostenlosen Bereitstellung von Periodenprodukten
verfolgt die Initiative das Ziel, Menstruation als natürlichen Teil
des Alltags sichtbar zu machen und gesellschaftliche Tabus abzubauen.
Die an den Standorten vorhandenen Periodenproduktspender sind deshalb
mit QR-Codes versehen, die zu Informationsangeboten rund um
Menstruation und Frauengesundheit führen. Die Inhalte wurden
gemeinsam mit Expertinnen und der Redaktion des dm ACTIVE BEAUTY
Magazins aufbereitet.
„Menstruation darf weder mit Scham noch mit finanziellen
Belastungen verbunden sein. Ein niederschwelliger Zugang zu
Periodenprodukten und fundierte Informationen über Frauengesundheit
sind wichtige Voraussetzungen für gesellschaftliche Teilhabe und
Chancengerechtigkeit. Initiativen wie diese leisten einen wertvollen
Beitrag dazu, bestehende Hürden abzubauen und das Thema weiter zu
enttabuisieren. Ich freue mich, dass dieses Projekt verlängert wird“,
betont Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen,
Wissenschaft und Forschung.
Zwtl.: Initiative basiert auf konkretem Bedarf
Den Ausgangspunkt der Initiative bildeten Erkenntnisse aus dem
internationalen dm Menstruationsreport. Dabei zeigte sich unter
anderem, dass Menstruation für viele Menschen weiterhin ein
gesellschaftliches Tabuthema ist und insbesondere junge Frauen
finanzielle Belastungen durch den regelmäßigen Kauf von
Periodenprodukten erleben. Im Vergleich aus zwölf mittel- und
südeuropäischen Ländern, in den dm mit Märkten präsent ist, landete
Österreich lediglich im Mittelfeld. „Mit der österreichweiten
Initiative leistet dm einen Beitrag zu mehr Periodengerechtigkeit,
Chancengleichheit und einem selbstverständlichen Zugang zu
notwendigen Hygieneartikeln“, so Karin Reisinger.
Zwtl.: Initiative für mehr Periodengerechtigkeit im Überblick
– Schuljahr 2025/2026: 512 teilnehmende Bildungseinrichtungen, davon
493 Schulen sowie 19 Hochschulen und Universitäten
– Neuer Jahresvorrat an Tampons und Binden für das Schuljahr 2026/27
– Österreichweite Nachbestückung aller teilnehmenden Standorte
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