Wien (OTS) – Einerseits fehlen Arbeitskräfte, andererseits steigt die
Langzeitarbeitslosigkeit: Von den knapp 156.000 Arbeitsuchenden in
Wien sind 26.482 seit mehr als einem Jahr weder in Beschäftigung noch
Schulung – sie gelten somit als langzeitbeschäftigungslos. Das sind
um 21,4% mehr als im Vorjahr (Stand September 2026, Quelle: AMS). Wie
finden nun langzeitarbeitslose Menschen, vor allem ältere Personen,
wieder in den Job? Und wie kommen Unternehmen gleichzeitig zu den
Arbeitskräften, die sie dringend brauchen?
Antworten darauf gibt es bei der Jobmesse PERSPEKTIVE 2026 – und
zwar nicht am Podium, sondern direkt an den Messeständen.
Sozialministerin Korinna Schumann , AMS-Wien-Chef Winfried Göschl und
waff-Geschäftsführer Marko Miloradović brechen gemeinsam mit
Vertreter:innen der Medien zu einer „Expedition Arbeitsmarkt“ auf.
Unterwegs treffen sie Menschen, die den Weg aus der
Langzeitarbeitslosigkeit gefunden haben oder dabei unterstützt werden
– und die Sozialen Unternehmen, die sie dabei begleiten.
Sieben Stationen, sieben Antworten:
– Volkshilfe Wien TAV-Betriebe : Hossein Nikseir (60+) schaffte es in
weniger als einem Jahr vom Arbeitstraining über Transit-Dienstvertrag
und Arbeitskräfteüberlassung in ein dauerhaftes Dienstverhältnis. Er
erzählt, welche Unterstützung dabei entscheidend war.
– Job-TransFair: Edwin Crewe, 56, war zwei Jahre arbeitslos – heute
ist er fix angestellt. Bei Job-TransFair erhielt er Beratung,
Betreuung und Training on the Job. Der leidenschaftliche Musiker
erzählt, was ihm den Wiedereinstieg ermöglicht hat.
– ABZ*AUSTRIA: Geschäftsführerin Daniela Schallert informiert über
Angebote, die Frauen auf dem Weg in den Job unterstützen – besonders
auch in Richtung handwerklich/technische Berufe.
– AMS Wien: Winfried Göschl erläutert, warum Soziale Unternehmen
unverzichtbare Partner bei der Arbeitsmarktintegration sind.
– waff: Marko Miloradović zeigt Beschäftigungsperspektiven mit
Zukunft – etwa in der Pflege und im Zusammenhang mit Green-Jobs und
Energie-Wende.
– arbeit plus Wien / FAB: Vorstandsvorsitzende Regina Rieder
präsentiert Erfolge des Projekts „Schritt für Schritt“, das Menschen
in Beschäftigung bringt, die bereits mehr als fünf Jahre
arbeitsuchend sind.
– Zum Abschluss spricht Sozialministerin Korinna Schumann darüber,
wie die Regierung Menschen beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt
unterstützt und welche Eindrücke sie von der Messe mitnimmt.
Medienvertreter:innen können mit der Ministerin, dem AMS-Wien-
Chef, dem waff-Geschäftsführer, arbeit plus Wien und natürlich auch
mit Menschen sprechen, die von den Angeboten der Sozialen Unternehmen
profitiert haben. Einzelinterviews, Bildmotive an den Messeständen
und Hintergrundgespräche mit den beteiligten Organisationen sind
möglich.
Termin: Dienstag, 20. Oktober 2026, 10.00 Uhr
Ort: MAK – Museum für angewandte Kunst, Weiskirchnerstraße 3, 1010
Wien
Ablauf:
10.00 Uhr: Begrüßung in der MAK-Lounge
ca. 10.10 Uhr: Rundgang
ca. 10.45 Uhr: Ende, Zeit für Einzelgespräche in der MAK-Lounge oder
bei Messeständen
Moderation und „Expeditionsleitung“: Esther Rainer,
Geschäftsführerin arbeit plus Wien
Über die Jobmesse PERSPEKTIVE 2026
Die Jobmesse PERSPEKTIVE 2026 wird von arbeit plus Wien in
Kooperation mit AMS Wien und waff veranstaltet. Von 9.30 bis 16.30
Uhr können arbeitsuchende Wiener:innen Soziale Unternehmen
kennenlernen, sich direkt bewerben und über Qualifizierungs- und
Beratungsangebote informieren. Ebenfalls mit dabei:
Sozialministeriumservice, MA 40 und FSW. Kostenlose Bewerbungsfotos
und Lebenslauf-Checks durch Expert:innen ergänzen das Angebot. Im
Vorjahr besuchten mehr als 3.300 Menschen die Messe.
Arbeitskräftemangel und Langzeitarbeitslosigkeit: Mit Schumann,
Göschl und Miloradović auf „Expedition Arbeitsmarkt“
Datum: 20.10.2026, um 10:00 Uhr
Ort: MAK – Museum für angewandte Kunst
Weiskirchnerstraße 3, 1010 Wien