Wien (OTS) – – Der österreichische Verpackungstag ist bereits eine
Institution.
Alle, die in der Verpackungsbranche Rang und Namen haben, treffen
sich, um über die Zukunft zu sprechen. Konkret geht es darum,
Verpackungen zu entwickeln, die das Produkt schützen und gleichzeitig
nachhaltig sind. Denn die EU-Verpackungs- und
Verpackungsabfallverordnung (PPWR, Packaging and Packaging Waste
Regulation) sieht vor, bis 2030 alle Verpackungen recyclingfähig zu
machen.

Zwtl.: Studiengang Nachhaltige Verpackungstechnologie einzigartig in
Österreich

Dass die hochrangige Veranstaltung bereits zum zweiten Mal an der
Hochschule Campus Wien stattfindet, ist kein Zufall, erklärt Silvia
Kaupa-Götzl , Geschäftsführerin und CFO der Hochschule Campus Wien:
„Die Hochschule Campus Wien ist hier zukunftsweisend. Als einzige
Hochschule in Österreich bieten wir den Studiengang Nachhaltige
Verpackungstechnologie an und bilden junge Menschen aus, künftig
selbst umweltfreundliche Verpackungen zu entwickeln.“

Silvia Apprich , Departmentleiterin Applied Life Sciences sowie
Studiengangsleiterin Nachhaltige Verpackungstechnologie und
Sustainable Packaging Design and Technology, spricht von einem
wichtigen Branchentreff, wo in aktuellen Verpackungsfragen Lösungen
diskutiert werden. „Wir wenden uns direkt an die Industrie. Industrie
und Wirtschaft stehen hier vor großen Herausforderungen, wir
unterstützen sie, diese zu meistern. Auch unsere vier Studiengänge
sind berufsbegleitend und für Berufstätige in der Verpackungsbranche
maßgeschneidert. Beim Verpackungstag hoffen wir, neue Einblicke zu
bekommen. Wir freuen uns über jeden Input. Kooperationen sind für uns
wichtig und zukunftsweisend.“

Bernhard Rainer , Leiter des Forschungszentrums Sustainabilty and
Packaging stellt die Forschungsgruppen vor: Sicherheitsbewertung,
Life Cycle Assessment, Circular Materials und Circularity &
Resources. „Wir bilden damit in unserer Forschung die komplette
Wertschöpfungskette ab. Eines unserer derzeitigen Ziele ist, dass
unser Forschungszentrum um ein akkreditiertes Prüflabor erweitert
wird.“

Zwtl.: Konsument*innen wünschen Papierverpackungen

Konsument*innen lieben Papierverpackungen und halten Papier für
nachhaltig. Doch die Verpackung muss in erster Linie das Produkt
schützen, also die Haltbarkeit garantieren und Wasser, Hitze,
Sauerstoff und ähnliche Umwelteinflüsse abhalten. Vorträge aus der
Praxis gingen auf diese Herausforderungen und die Papierverpackungen
der Zukunft ein.

Zwtl.: RECOLAP – Forschungsprojekt der Hochschule Campus Wien

Auch die Hochschule Campus Wien widmet sich mit dem
Forschungsprojekt RECOLAP der Frage, wie beschichtete
Papierverpackungen aussehen müssen, um gut recycelbar zu sein. 161
papierbasierte Verpackungen aus dem österreichischen
Lebensmittelhandel hat das Forschungsteam gekauft. Die Analyse hat
ergeben, dass jede zweite Verpackung kunststoffbeschichtet war. Das
Ziel des RECOLAP Projektleiters Julian Selinger : „Wir machen
Papierverpackungen dicht und recyclingfähig. Wir entwickeln in
unserem Forschungsprojekt neue Beschichtungen, die recyclingfähig,
kostengünstig und biologisch abbaubar sind.“

Hochschule Campus Wien

Mit rund 10.000 Studierenden am Campus Altes Landgut, einem
weiteren Standort und zwei Kooperationsstandorten, ist die Hochschule
Campus Wien die größte Fachhochschule Österreichs. In den Departments
Angewandte Pflegewissenschaft, Applied Life Sciences, Bauen und
Gestalten, Gesundheitswissenschaften, Sozialwissenschaften, Technik
sowie Verwaltung, Wirtschaft, Sicherheit, Politik steht ein Angebot
von mehr als 70 Studienprogrammen in berufsbegleitender und Vollzeit-
Form zur Auswahl. Anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung wird
in neun fachspezifischen Forschungszentren gebündelt. Fort- und
Weiterbildung in Form von Seminaren, Modulen und
Zertifikatsprogrammen deckt die Hochschule über die Campus Wien
Academy ab. Die Hochschule Campus Wien ist Gründungsmitglied im
Bündnis Nachhaltige Hochschulen.

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