Wien (OTS) – Die FHWien der WKW hat am 28. September 2026 zum achten
Mal den
Journalismus Nachwuchspreis verliehen. Elf Nachwuchstalente wurden
für Beiträge in den Kategorien Radio & Audio, TV & Video, Text und
Multimedia sowie für die beste Abschlussarbeit ausgezeichnet. Der
Preis würdigt Arbeiten, die im Rahmen einer journalistischen
Ausbildung in Österreich entstanden sind, und präsentiert die
Leistungen angehender Journalistinnen und Journalisten einem
breiteren Publikum. Er wird mit Unterstützung von ORF, DER STANDARD,
KURIER und der Österreichischen Medienakademie vergeben.

Zwtl.: Preisträgerinnen und Preisträger des Journalismus
Nachwuchspreises 2026

– Kategorie Radio & Audio:
Magdalena Hronek, Simon Fuchs, Anika Skubacz, Leon Spachmann und
Julia Stürmer überzeugten mit „Beyond the Feed – A Journey Through
Online Hate and Everyday Racism in Austria“ . Das Feature zeigt, wie
sich Online-Hass und Rassismus im Alltag Betroffener auswirken. Dafür
begleitete das Team drei Menschen in Wien und ergänzte deren
Erfahrungsberichte mit Einschätzungen von Fachleuten.

– Kategorie TV & Video:
Leon Spachmann und Xaver Schörghuber wurden für „Burnouts und
geplatzte Reifen: So erlebt eine junge Frau die Wiener Tuning-Szene“
ausgezeichnet. Die Reportage begleitet eine 20-Jährige zu Treffen der
Tuning-Community und zeigt die Szene aus ihrer Perspektive.

– Kategorie Text:
Mario Pichler gewann mit „Speed und Spachtel: Der Drogenkonsum auf
Österreichs Baustellen nimmt zu“ . Die Reportage beleuchtet anhand
eines anonymisierten Protagonisten mögliche Ursachen sowie soziale
und sicherheitsrelevante Folgen des Drogenkonsums auf Baustellen.

– Kategorie Multimedia:
Daria Reitsammer, Sarah Lechner, Elina Wazik und Nina Schlögl
erhielten den Preis für „‚Ich weiß, dass er sie umgebracht hat‘ – Der
Vermisstenfall Maria O.“ . Die Multimedia-Reportage rekonstruiert das
Verschwinden einer jungen Niederösterreicherin in den 1980er-Jahren.
Sie zeichnet nach, warum der Fall über Jahrzehnte ungeklärt blieb und
welche Fragen bis heute offen sind.

– Kategorie Beste Abschlussarbeit:
Der Sonderpreis für die beste Abschlussarbeit ging an Mario Pichler .
Im Rahmen seiner Masterarbeit „Verschwörungsmythen in alternativen
Medien. Die Berichterstattung von AUF1 zur österreichischen
Nationalratswahl 2024“ entwickelte er ein 26-seitiges Print-Dossier
mit dem Titel „Glaubst?“. Gestaltung und Bildsprache greifen dabei
bewusst Elemente einschlägiger Publikationen aus dem Umfeld von
Verschwörungsmythen auf.

Zwtl.: ORF, DER STANDARD, KURIER und Österreichische Medienakademie
als Partner

Der Journalismus Nachwuchspreis wurde mit freundlicher
Unterstützung durch Partner aus der Medienbranche verliehen:

– Der ORF unterstützte die Kategorien Radio & Audio sowie TV & Video.
Die Preise übergab Konrad Mitschka vom Public-Value-Kompetenzzentrum
des ORF.

– DER STANDARD sponserte die Kategorie Text; die Ehrung übernahm die
stellvertretende Chefredakteurin Nana Siebert.

– Der KURIER unterstützte die Kategorie Multimedia. Den Preis
überreichte in Vertretung Sieglinde Martin, Leiterin des Department
of Communication der FHWien der WKW.

Die Preise in den vier Hauptkategorien sind mit jeweils 500 Euro
dotiert. Die Österreichische Medienakademie (ÖMA) – sie war bei der
Preisverleihung durch Geschäftsführer Nikolaus Koller vertreten –
stellte in der Kategorie Beste Abschlussarbeit einen Seminarplatz zur
Verfügung, zusätzlich zum von der FHWien der WKW vergebenen Preisgeld
von 500 Euro.

Zwtl.: Sichtbarkeit für Talente im Journalismus

„Die Unterstützung durch etablierte Medienhäuser unterstreicht
den Stellenwert des Journalismus Nachwuchspreises in der Branche“ ,
sagt Daniela Süssenbacher, Leiterin des Studienbereichs Journalism &
Media Management der FHWien der WKW und Vorsitzende der Jury. „Damit
erhalten journalistische Arbeiten, die während der Ausbildung
entstehen, zusätzliche Sichtbarkeit. Die ausgezeichneten Beiträge
zeigen zugleich, mit welchem hohen Anspruch sich die nächste
Generation von Journalistinnen und Journalisten gesellschaftlich
relevanten Themen widmet.“

Zwtl.: Jury aus Fachleuten von Medien und der FHWien der WKW

Die Arbeiten wurden von einer unabhängigen Fachjury bewertet, die
sich aus renommierten Journalistinnen und Journalisten sowie aus
Expertinnen und Experten der FHWien der WKW zusammensetzte.
Ausschlaggebend für die Bewertung waren unter anderem
journalistisches Handwerk, eine kreative Umsetzung der Beiträge und
ihre gesellschaftliche Relevanz.

Zwtl.: Über den Studienbereich Journalism & Media Management

Der Studienbereich Journalism & Media Management der FHWien der
WKW bietet seit über 20 Jahren praxisorientierte Studienangebote für
den Einstieg in den Qualitätsjournalismus. Zwei Bachelor-Studiengänge
und ein Master-Studiengang vermitteln journalistisches Know-how in
Content-Produktion und Medienmanagement. Der Fokus liegt auf einer
engen Verzahnung von Theorie und Praxis. Mehr als zwei Drittel der
Lehrenden kommen aus der Medienbranche, was eine besonders praxisnahe
Ausbildung der Studierenden ermöglicht.

Mehr über den Studienbereich

Zwtl.: Bildmaterial:

Die FHWien der WKW hat elf Talente mit dem Journalismus
Nachwuchspreis 2026 ausgezeichnet. Das Foto zeigt die
Preisträgerinnen und Preisträger mit Mitgliedern der Jury sowie
Vertreterinnen und Vertretern der Kooperationspartner.
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Bildrechte: Markus Hechenberger

Der ORF unterstützte den Journalismus Nachwuchspreis in den
Kategorien Radio & Audio sowie TV & Video. Die Preise übergab Konrad
Mitschka vom Public-Value-Kompetenzzentrum des ORF.
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Bildrechte: Markus Hechenberger

Die Preisträgerinnen in der vom KURIER unterstützten Kategorie
Multimedia mit Sieglinde Martin (l.) und Daniela Süssenbacher (r.)
von der FHWien der WKW.
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Bildrechte: Markus Hechenberger

Zwtl.: FHWien der Wirtschaftskammer Wien (WKW)

Die FHWien der WKW ist Österreichs führende Fachhochschule für
Management und Kommunikation. Ihre Bachelor- und Master-Studiengänge
bieten über 2.900 Studierenden eine praxisnahe akademische
Ausbildung. Zwei Drittel der Lehrenden kommen direkt aus der
Wirtschaft. Die enge Zusammenarbeit mit heimischen Unternehmen in
Lehre und Forschung bereitet die Studierenden optimal auf ihre
Karriere vor. Seit der Gründung 1994 hat die FHWien der WKW schon
über 16.800 Absolventinnen und Absolventen hervorgebracht.