Wien (OTS) – Mit 16. September 2026 wurde ein neuer Tages-Höchstwert
bei Diesel
mit 2,268 Euro erzielt. Damit wurde der Höchstwert von 2,245 von Ende
März 2026 übertroffen. Bei Super liegt der Wert noch 14 Cent unter
dem Höchstwert von 2,099 aus dem Juni 2022.
Der ÖAMTC erinnert anlässlich dieser Höchstwerte einmal mehr an
den Vorstoß mehrerer Finanzminister in Europa – darunter auch
Österreich – für eine EU-weite Übergewinnsteuer auf die steigenden
Profite der Mineralölindustrie.
„Die Konsument:innen sind an der Zapfsäule mit Höchstpreisen
konfrontiert und Konzerne erzielen außerordentliche Gewinne: Es wäre
an der Zeit, endlich jene Menschen zu entlasten, die auf das Auto
angewiesen sind. Mit einer europäischen Übergewinnsteuer könnte man
die Mineralölsteuer und CO2 Bepreisung senken und so den Kostendruck
reduzieren,“ sagt Martin Grasslober, Verkehrswirtschaftsexperte des
ÖAMTC.
Unabhängig von der Debatte rund um die Besteuerung von
Übergewinnen bekräftigt der ÖAMTC außerdem seine Forderung nach einer
kritischen Untersuchung und stärkeren Reglementierung der
internationalen Preisnotierungen für Diesel und Super: Wie der
Mobilitätsclub bereits in der Vergangenheit hervorhob, sind nur durch
verlässliche Notierungen faire Preise an den europäischen Zapfsäulen
möglich.
Weiters verweist der ÖAMTC auf Spritspartipps: Wer vorausschauend
und mit konstanter Geschwindigkeit fährt, keine unnötigen Lasten
mitführt und unnötige Schaltvorgänge vermeidet, macht schon vieles
richtig. Weiters empfiehlt der Club, eher vormittags zu tanken – hier
sind die Preise günstiger als nach Mittag. Teure Tankstellen, z.B.
direkt an der Autobahn, sollte man meiden. In der ÖAMTC App oder
unter www.oeamtc.at/sprit können Preise ganz einfach verglichen
werden. Mehr Tipps zum spritsparenden Fahren gibt’s hier: Tipps zum
spritsparenden Fahren | ÖAMTC