Bau

Immobilienmarkt feiert Comeback: Österreich kauft wieder!

Amstetten (OTS) – – Mit 66.591 verbücherten Immobilien im ersten
Halbjahr ist der
Immobilienmarkt gegenüber 2025 um +22,3 % gewachsen

– Gegenüber dem Vorjahr haben sich alle Bundesländer-
Verbücherungsmengen positiv entwickelt, prozentuell am stärksten die
Steiermark mit +29,4 %, gefolgt von Tirol (+29,0 %) und Vorarlberg (+
28,1 %).

– Auf den Zehnjahresschnitt hat Vorarlberg einen Vorsprung von +11,9
% und die Steiermark von +10,0 %.

– Beim Stückzuwachs (HJ25 zu HJ26) führt Niederösterreich (+2.587)
vor der Steiermark (+2.377) und Oberösterreich (+1.930).

– Mit 19,59 Mrd. Euro ist der österreichische Immobilienmarkt im
Vergleich zum Halbjahr 2025 mit Euro +4,27 Mrd. um +27,9 % gewachsen.

– Wien führt mit 5,41 Mrd. Euro Umsatz (+29,1 %). Rang zwei geht an
Niederösterreich mit 2,89 Mrd. Euro (+20,6 %).

– Top-Ten-Städte und Bezirke nach Anzahl der verkauften Objekte im
ersten Halbjahr 2026: Neben Graz mit 3.045 Verbücherungen sind Baden
mit 1.449 und Graz-Umgebung mit 1.428 auf dem Podest. Dahinter landet
Wien-Donaustadt (1.395) vor dem Salzburger Flachgau (1.392) und
Innsbruck-Land (1.318). Platz sieben geht an die Stadt Salzburg (
1.292), acht an Bregenz (1.187) und zehn an Tulln (1.167).

Den Gesamttext der Original-Presseaussendung inkl. Mengen und Umsätze
für Österreich, Bundesländer und alle Bezirke, dazu historische
Vergleiche finden Sie unter : www.remax.at/presse/presseaussendungen

Das erste Halbjahr 2026 endet mit 66.591 Verbücherungen (+22,3 %
zum Vorjahr) und vor allem mit + 6,1 % über dem Zehnjahresschnitt.

Zwtl.: Alle Bundesländer im Plus zum Vorjahr

Vorarlberg liegt zum Halbjahr 2026 mit 3.449 Verbücherungen um
+11,9 % über dem Zehnjahresschnitt und um +28,1 % über dem Vorjahr.
Die Steiermark hat um rekordmäßige +29,4 % zum Vorjahr auf 10.457
Kaufakte zugelegt und sieht sich um +10,0 % über dem
Zehnjahresmittel. Niederösterreich kommt mit dem stärksten nominellen
Zuwachs von +2.587 Transaktionen auf 13.975 Verkäufe und auf die
Mengenführerschaft. Das Bundesland Salzburg erreicht mit 4.695
Verträgen um +18,9 % mehr Immobilienverkäufe als im
Vergleichszeitraum. Wien ist mit 11.114 Transaktionen zum Halbjahr
2026 zwar der zweitgrößte Markt, beim Zuwachs schaut mit +12,9 %
ebenso wie beim Abstand zum Zehnjahresvergleich (+5,5 %) nur Rang
fünf heraus. Oberösterreich kommt mit 9.397 Verbücherungen auf Platz
vier und +4,4 % beim Abstand zum Zehnjahresschnitt. Um +17,6 % konnte
das Burgenland seine Immobilienkäufe auf 3.388 Stück steigern. Tirol
erreichte mit +29,0 % in Prozenten die zweithöchste Wachstumsrate auf
gesamt 5.726 Objekte. Kärnten : 4.390 Verbücherungen sind um +662
oder +17,8 % mehr als 2025, aber um -1,2 % weniger als im Mittel der
zehn Jahre zuvor.

„Wenn sieben der neun Bundesländer wieder über ihrem
Zehnjahresschnitt liegen, dann ist das nach den Rückgängen in den
vergangenen Jahren höchst erfreulich. Dass die
Immobilienmarkttrendsetter Vorarlberg und Wien so gut unterwegs sind,
und auch das Schwergewicht im Westen, Tirol, sich mit einer enormen
Zuwachsrate wieder zurückmeldet, lässt ungeachtet aller
realpolitischen Entwicklungen weiterhin zuversichtlich in die Zukunft
blicken“ , sagt Bernhard Reikersdorfer, MBA, Managing Director von
REMAX Austria und: „Auch wenn die Neubaurate viel zu gering ist und
dies die Preise unnötig antreibt, wie wir schon seit geraumer Zeit
warnen.“

Zwtl.: Drittbestes Umsatzjahr bisher

19,59 Mrd. Euro Immobilienumsatz sind um +27,9 % mehr als im
Vorjahr, und nur mehr -9,9 % weniger als im Rekordjahr 2022. Wien
erreicht, wie der Bund, seinen bisher dritthöchsten Halbjahresumsatz:
5,41 Mrd. Euro (+29,1 % zu 2025). Niederösterreich kommt auf 2,89
Mrd. Euro mit einem Plus von 494 Mio. Euro bzw. +20,6 %. Den dritten
Umsatzplatz hat sich Oberösterreich mit 2,49 Mrd. Euro knapp vor der
Steiermark gesichert (+20,4). Die Steiermark kommt zum Halbjahr 2026
auf 2,44 Mrd. Euro und Platz vier. Tirol ist mit 2,04 Mrd. Euro nach
2021 und 2022 wieder zum Halbjahr über der 2 Mrd. Euro-Marke, und
damit auf Rang fünf. Salzburg legt prozentuell +25,3 % zu und kommt
auf einen Gesamtumsatz von 1,61 Mrd. Euro. Vorarlberg erreicht sein
bisher dritthöchstes Halbjahresergebnis: 1,22 Mrd. Euro (+32,7 % mehr
als 2025). Das dritte Mal wird Kärnten siebenstellig: 1,01 Mrd. Euro,
+23,4 %. Das Burgenland erreichtein All-Time-High: 468 Mio. Euro und
+38,1 % mehr als 2025.

Zwtl.: Die großen Fische sind zurück!

„Der wieder gestiegene Gesamtwert der Top-100-Verbücherungen –
von 1,5 auf 2,0 Mrd. Euro – und der Anstieg der Untergrenze für die
Top 100 – von 6,2 Mio. Euro auf 8,7 Mio. Euro – sind ein klares Indiz
dafür, dass der Aufschwung am Immobilienmarkt in breiter Front
angekommen ist“, erklärt Mag. Anton Nenning, Head of Research, REMAX
Austria.

Auch der durchschnittliche Immobilienpreis , ein über alle
Immobilientypen gemittelter Wert, stieg moderat um +4,3 %, also
geringer als zwischen 2024 und 2025. „Auch das ist wiederum ein
Zeichen, dass bei entsprechender Finanzierbarkeit der Wunsch nach
Immobilieneigentum stark ausgeprägt ist und zuletzt auch wieder
vermehrt realisiert wurde“, so Reikersdorfer. „Auch das ist wiederum
ein Zeichen, dass bei entsprechender Finanzierbarkeit der Wunsch nach
Immobilieneigentum stark ausgeprägt ist und zuletzt auch wieder
vermehrt realisiert wurde“

Wie schon angemerkt, kommt der Aufschwung auch stark aus dem
privaten Sektor: Doppelhaushälften haben die Mengendelle aus 2023 mit
+52,5 % von 2025 auf 2026 ausgeglichen. Die Reihenhausmengen haben um
+40,8 % im Vergleich zum Vorjahr zugelegt. Hausanteile sind 2026 mit
+12,2 % deutlich freundlicher als 2025, aber weit entfernt vom
allgemeinen Trend. Wohnungen entwickeln sich mit einem Zuwachs
von + 25,3 % weiter über dem allgemeinen Markt. Separat verkaufte PKW
-Abstellplätze sind das erste Mal seit 2022 wieder fünfstellig: +28,9
%. Die Einfamilienhäuser haben 2024 die Trendwende eingeläutet, 2026
kommen sie zurück in alte Höhen mit +26,7 %. Grundstücke mit +13,4 %
zum Halbjahr 2026 sind in Bezug auf den Gesamtmarkt kein Feuerwerk,
aber im Vergleich zur Vergangenheit ein deutliches Licht am Ende des
Tunnels. „Für viele junge Menschen ist der Bau eines neuen Eigenheims
aufgrund der stetig steigenden Baukosten kaum finanzierbar. Viele
Hausbauinteressenten weichen derzeit auf eine gebrauchte Immobilie
und damit auf eine wesentlich günstigere Alternative aus“ , erläutert
Reikersdorfer. Die Verkäufe von Landwirtschaften sind nach -57,4 % (
2025) mit +79,4 % wieder auf dem Weg der Genesung. Waldverkäufe sind
von der allgemeinen Immobilienmarktsituation anscheinend völlig
unbeeindruckt: -4,9 % im Vorjahr und heuer eine Mengensteigerung von
+14,6 %. Auch Weingärten sind vom Privatimmobilienaufschwung
abgekoppelt: Wie schon 2025 auch 2026 ein Rückgang um -1,1 %.
Zinshäuser haben 2025 mit +25,0 % erheblich zugelegt, 2026 eine
Verschnaufpause mit -5,0 %. Die wesentlich kleinere Kategorie der
Zinshausanteile liegt jedoch mit +12,9 % über dem Vorjahr.
Mehrfamilienhäuser haben den Aufschwung bei den Wohnungen endlich
angenommen: +24,5 % (2026).

Weiter in der Entwicklung ist die Gruppe der Gebäude mit nicht
weiter definierter Nutzung: Nach +16,0 % im Jahr 2025 heuer zum
Halbjahr
+21,2 %. Bürogebäude haben bereits 2025 um +67,6 % zugelegt, 2026
unspektakulär um +3,5 %. Büroeinzelflächen sind 2026 ähnlich mit +3,1
%. Geschäftslokale des stationären Handels wurden zum Halbjahr 2026
um +10,8 % mehr gehandelt als 2025. Überraschenderweise ist die
Anzahl der gehandelten Lagerflächen 2026 mit -26,0 % massiv gesunken.

Zwtl.: ERKENNBARE MUSTER und TRENDS

Zwtl.: Regionale Unterschiede: Westen stärker als Osten

Der Westen nimmt mengenmäßig mehr vom Aufschwung mit als der
Osten: Tirol +29,0 %, Vorarlberg +28,1 %, dagegen nur +12,9 % in Wien
und +17,6 % im Burgenland. Auch Oberösterreich ist mit +25,8 % besser
dran als Niederösterreich mit +22,7 %.

Zwtl.: Mehr Aufschwung am Land als in der Stadt

Der Aufschwung der Zentralregionen und Landeshauptstädte 2025
wurde 2026 von den ländlichen Regionen wieder egalisiert: Während
Kärnten mit 17,8 % im Plus liegt, kämpft Klagenfurt mit -2,0 %. In
Oberösterreich ähnlich: +25,8 % für das Land, jedoch nur +8,9 % für
Linz. Detto in Salzburg: Das Bundesland feiert +18,9 %, die Stadt
jedoch nur die Hälfte (+9,8 %). Ebenso Innsbruck (+4,1 %) im
Vergleich zu Tirol (+29,0 %) und Vorarlberg (+28,1 %) zu Bregenz (+
17,6 %). Nicht ins Bild passen Graz mit +33,9 % und +29,4 % für die
Steiermark sowie die beiden kleinsten Landeshauptstädte, St. Pölten
und Eisenstadt. Die Metropole Wien passt mit der schwächsten
Zuwachsrate unter den Bundesländern (+12,9 %) wieder zur These.

Zwtl.: Begründeter Aufschwung

„Das Auslaufen der temporären Gebührenbefreiungen für die meisten
privaten Grundbuchseintragungen mit Mitte 2026, die Gewöhnung an das
Zinsniveau und die Inflation sowie sicher eine Menge von
Nachholeffekten haben den Immobilienmarkt im ersten Halbjahr
beflügelt“ , so Reikersdorfer. Die Tagebuchzahlen des Grundbuchs sind
ein guter Indikator für zuvor abgeschlossene Kaufverträge. Im zweiten
Halbjahr 2025 lag die Steigerungsrate zu 2024 pro Monat zwischen +6 %
und
+14 %. Nur der Dezember lieferte einen Ausreißer mit +64 %. Dieses
hohe Niveau hielt noch im Jänner und Februar mit +41 %, sank im März
auf
+21 %, im April auf +13 % und im Mai auf -3 %. Der Juni sprang mit +
38 % wieder an, möglicherweise weil manche Käufer die auslaufende
Gebührenbefreiung noch nutzen wollten. „ Die vorliegenden Zahlen
deuten eher darauf hin, dass sich der Markt auf diesem Niveau
einpendeln wird, als dass die Rallye ungehindert weitergeht“, so
Nenning, „weil die Leitzinserhöhung um ein Viertelprozent eher
dämpfend als berauschend auf den Markt wirken wird und die
Verbücherungsantragszahlen zum Halbjahr kumuliert nur mehr um -3,8 %
unter jenen von 2022 liegen.“

Zwtl.: Jetzt ausreichend Angebot schaffen für leistbare Preise in der
Zukunft

„Die Schaffung von Eigentum während der Berufszeit muss unbedingt
gefördert werden – Eigentum bedeutet mehr frei verfügbares Einkommen
in der Pension und schützt gleichzeitig vor Altersarmut. Es muss auch
dringend in die Schaffung von neuem Wohnraum intensiviert werden. Wir
brauchen bei steigender Nachfrage nach Wohnraum dringend mehr
Angebot, damit spürbare Preissteigerungen aufgrund einer absehbaren
Angebotsknappheit in Zukunft hintangehalten werden“, mahnt
Reikersdorfer.

Zwtl.: Marktführer mit bestem erstem Halbjahr

REMAX überzeugte 2025 mit dem besten Jahr in der
Firmengeschichte, im ersten Halbjahr 2026 konnte dieser Trend weiter
fortgesetzt werden. Die Gründe für die großartige Entwicklung des
REMAX-Netzwerkes sind für Reikersdorfer vielfältig und im Vergleich
zu den Vorjahren unverändert. „Die bekannteste Immobilienmakler-Marke
in Österreich, das täglich gelebte Netzwerk, Kooperationsgeschäfte
zum Wohle der Kunden, die permanenten Investitionen in Technologie
und Werbung auch in herausfordernden Zeiten, unsere Servicequalität
dank Aus- und Weiterbildung und nicht zuletzt das positive Mindset in
der Gruppe haben dem gesamten Netzwerk ein stabiles Fundament
gegeben. Dass wir uns dermaßen gut entwickeln, macht uns stolz und
gleichzeitig dankbar gegenüber unseren zahlreichen Kunden und all
unseren Kolleginnen und Kollegen im REMAX Netzwerk. Derartige Erfolge
sind keineswegs selbstverständlich und sind sicher nur gemeinsam
möglich.“

Zwtl.: DATENSICHERHEIT zählt für den Marktführe

Der REMAX-ImmoSpiegel und weitere Analysen von REMAX Austria,
Österreichs klarer Nummer 1 in der Immobilienvermittlung, basieren
auf der Gesamtauswertung aller Immobilien-Kaufverträge, die im
amtlichen Grundbuch verbüchert und von IMMOunited, den Experten für
Immobiliendaten, ausgelesen und als Kaufvertragssammlung
veröffentlicht wurden. „Wir verlassen uns bei unseren Marktanalysen
und Marktwerteinschätzungen ausschließlich auf Gesamtauswertungen und
nicht auf Stichproben und verwenden nur die Preise tatsächlicher
Verkäufe und nicht Möchtegern-Angebotspreise im Web, von denen
niemand weiß, zu welchem Preis die Objekte gekauft, ja, ob sie
überhaupt gekauft wurden“, versichert Mag. Anton Nenning, REMAX
Austria Head of Research.

„Wir erheben Transaktionsdaten aus dem österreichischen Grundbuch
und ergänzen diese z. B. um historisch erfasste Nutzwertgutachten,
Flächenwidmungs- und Gebäudeinformationen aus dem
Grundstücksverzeichnis sowie Daten aus Immobilieninseraten. So
entstehen vollständige Transaktionsdatensätze, die für einen
transparenten Immobilienmarkt sorgen und für unsere
Partnerunternehmen eine wertvolle Entscheidungsgrundlage darstellen“
, sagt Mag. Roland Schmid, Gründer und Eigentümer der IMMOunited
GmbH.

Alle Informationen und Grafiken:
www.remax.at/presse/presseaussendungen

„Die kräftigen Zuwächse bei Transaktionen und Volumen zeigen,
dass sich der Markt im ersten Halbjahr spürbar erholt hat. Für die
verbleibenden Monate 2026 erwarten wir jedoch eine etwas verhaltenere
Entwicklung. Steigende Zinsen sowie der Wegfall der Grundbuch- und
Pfandrechtseintragungsgebühr mit Ende Juni haben zuletzt dämpfend auf
die Transaktionstätigkeit bei Wohnimmobilien gewirkt. Insgesamt
bleibt der Ausblick positiv, das Tempo der Erholung dürfte sich aber
abschwächen.

Gleichzeitig braucht es dringend mehr Neubau, insbesondere im
leistbaren Wohnsegment. Bleibt die Nachfrage hoch und wächst das
Angebot nicht entsprechend, wird der Preisdruck weiter zunehmen. Hier
sind entsprechende Rahmenbedingungen seitens der Politik notwendig,
um die Neubautätigkeit wieder anzukurbeln“ , erläutert Bernhard
Reikersdorfer, MBA, Managing Director von REMAX Austria.

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