FPÖ – Krauss: Schüler und Lehrlinge zahlen Zeche für Ukraine- und Asylvollausstattung

Wien (OTS) – „Die Bundesregierung bekommt ihr Budget nicht in den
Griff und
schickt jetzt Schülern, Lehrlingen und ihren Familien die Rechnung.
Den Selbstbehalt für die Schüler- und Lehrlingsfreifahrt auf einen
Schlag um mehr als 50 Prozent zu erhöhen, ist unverschämt. Der Bund
soll bei sich selbst sparen, statt bei jungen Menschen
abzukassieren“, kritisiert der Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian
Krauss.

Mit dem Schuljahr 2026/27 steigt der bundesweit festgelegte
Selbstbehalt von 19,60 auf 29,60 Euro, das ist eine Verteuerung um 51
Prozent. Diese Erhöhung wirkt sich auch unmittelbar auf das VOR Top-
Jugendticket für Wien, Niederösterreich und das Burgenland aus.
Dessen Preis steigt von 88,60 auf 101 Euro. Zehn Euro der gesamten
Erhöhung von 12,40 Euro gehen auf den höheren Selbstbehalt des Bundes
zurück.

„Damit ist klar, woher der überwiegende Teil dieser Verteuerung
kommt. Besonders dreist wäre es, diese Belastung mit Investitionen in
die öffentliche Verkehrsinfrastruktur zu rechtfertigen. Der
Leistungsumfang der Schüler- und Lehrlingsfreifahrt wird durch die
Erhöhung nicht ausgeweitet“, so Krauss.

Für Krauss sei dies auch eine Frage der politischen Prioritäten:
„Defacto bezahlen die jungen Menschen die Zeche in der Ukraine und
die Rundum-Komplettversorgung unseres Asylwesens.“

Der Freiheitliche fordert eine Rücknahme dieser 51-Prozent-
Erhöhung, denn leistbare Mobilität darf nicht zum Stopfen von
Budgetlöchern missbraucht werden.

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