Wien (OTS) – Die Österreicher:innen bleiben Bargeld treu,
digitalisieren aber
gleichzeitig immer öfter ihre Bankkarte. Das zeigt die aktuelle
Bargeldstudie 2026 von Global Payments in Zusammenarbeit mit ihrem
Joint Venture Partner Erste Bank und Sparkasse, für die INTEGRAL im
Mai 800 Menschen repräsentativ befragt hat. „38 Prozent der
Bevölkerung haben ihre Karte bereits auf Smartphone oder Smartwatch
hinterlegt, ein Plus von sechs Prozentpunkten gegenüber 2025. Seit
dem Start der Erhebungsreihe 2022, als es erst 18 Prozent waren, hat
sich der Anteil damit mehr als verdoppelt“, sagt Angela Knötzl,
Country Managerin Österreich bei Global Payments.
Zwtl.: Karte digitalisiert sich rasant
Am deutlichsten zeigt sich der Trend bei jenen, die überwiegend
oder etwas mehr mit Karte als bar zahlen: In diesen beiden Gruppen
zusammen nutzen bereits 63 Prozent die digitale Karte. Aber auch
unter den vorwiegenden Barzahler:innen ist die Zahl von 25 Prozent (
2025) auf 28 Prozent gestiegen. Parallel dazu wächst die Zahl der
Gelegenheiten, bei denen Kartenzahlung überhaupt möglich ist, etwa in
Trafiken, Kaffeehäusern oder kleinen Bäckereien. „Für den Handel
heißt das: Wer heute noch kein bargeldloses Bezahlen anbietet, lässt
sich Umsatz an der Kassa entgehen“, so Knötzl weiter. „Gerade
kleinere Betriebe wie Trafiken, Friseure oder Gastronomie holen hier
spürbar auf, weil ihre Kundschaft es zunehmend erwartet.“
Zwtl.: Bargeld bleibt Fixstarter
Trotz des Digitalisierungsschubs bleibt die grundsätzliche
Verteilung stabil: 19 Prozent der Österreicher:innen zahlen
ausschließlich bar, unverändert gegenüber 2025. 88 Prozent der
Bevölkerung finden es wichtig, dass es Bargeld gibt, nur drei Prozent
stehen ihm negativ gegenüber. Besonders ausgeprägt ist die
Bargeldpräferenz bei Menschen über 70 Jahren und bei formal niedriger
gebildeten Gruppen. Bei den 16- bis 29-Jährigen zahlt hingegen
bereits mehr als die Hälfte mehrheitlich oder fast ausschließlich mit
Karte. Auch die Bargeldreserve zuhause bleibt weiterhin auf hohem
Niveau: Rund 30 Prozent der Österreicher:innen bewahren mehr als 300
Euro in bar zuhause auf.
Zwtl.: Kartenzahlende auf Distanz
Gleichzeitig wächst die Distanz zwischen den beiden Lagern: Wer
überwiegend mit Karte zahlt, empfindet Bargeldbeschaffung zunehmend
als mühsam und Bargeld selbst zunehmend als altmodisch, die
entsprechenden Zustimmungswerte sind gegenüber 2025 spürbar
gestiegen. Auch das Gefühl, unfreiwillig bar zahlen zu müssen, hat in
dieser Gruppe zugenommen (46 % nach 40 % im Vorjahr). 71 Prozent
davon würden eine Kartenzahlungsmöglichkeit als Erleichterung
empfinden. „Für Vielnutzer:innen der Karte ist bargeldloses Zahlen
längst zur Selbstverständlichkeit geworden, Bargeldbeschaffung
empfinden sie zunehmend als lästige Pflicht“, sagt Angela Knötzl.
„Wer hingegen bar zahlt, sieht das genau umgekehrt.“
Zwtl.: Digitale Bezahlmöglichkeiten stärken Komfort und Kontrolle
„Mit der zunehmenden Verbreitung von digitalen Wallets wie Apple
Pay und Google Pay hat sich das Bezahlverhalten vieler Menschen
nachhaltig verändert. Das Smartphone ist für die meisten Kund:innen
ständig griffbereit und wird immer öfter auch zum bevorzugten
Zahlungsmittel. Dadurch gewinnt die flächendeckende Akzeptanz
bargeldloser Zahlungen im Alltag weiter an Bedeutung“, sagt Ertan
Piskin, Zahlungsverkehrsexperte der Erste Bank. Gleichzeitig steht
für die Erste Bank die Wahlfreiheit der Kund:innen im Mittelpunkt:
„Unser Ziel ist es, dass jede und jeder so bezahlen kann, wie sie
oder er möchte – mit Bargeld, Karte oder Smartphone. Ebenso wichtig
ist, dass diese Zahlungsmöglichkeiten möglichst überall zur Verfügung
stehen.“
Ein zentraler Baustein dafür ist die George App. Piskin: „George
bietet unseren Kund:innen jederzeit volle Transparenz und Kontrolle
über ihre Finanzen. Transaktionen können in Echtzeit nachvollzogen,
Kartenzahlungen überprüft, Karten eigenständig bestellt oder gesperrt
und bei Bedarf Umsätze rasch beanstandet werden. Gerade mit der
steigenden Nutzung digitaler Zahlungsmethoden wird dieser Überblick
immer wichtiger. Unabhängig davon, ob mit Bargeld, Karte oder
Smartphone bezahlt wird, steht für uns die Sicherheit unserer
Kund:innen an erster Stelle. Unser Anspruch ist es, innovative und
komfortable Zahlungsmöglichkeiten mit höchsten Sicherheitsstandards
zu verbinden und damit Vertrauen in modernes Bezahlen zu schaffen.“
Zwtl.: Zur Studie:
Global Payments beauftragte in Zusammenarbeit mit der Erste Bank
und Sparkasse das Marktforschungsinstitut INTEGRAL (Feldarbeit) und
SENSOR Marktforschung (Auswertung) mit einer repräsentativen Online-
und Telefonbefragung zum Thema Bargeld in Österreich.
Befragungszeitraum: 1. bis 21. Mai 2026. Stichprobe: n=800,
repräsentativ für die österreichische Bevölkerung, gewichtet nach
Geschlecht und Alter. Vergleichswerte beziehen sich, soweit nicht
anders angegeben, auf die Bargeldstudie 2025.
Link zur Studie: https://www.globalpayments.at/de-
at/blog/2026/08/25/bargeldstudie-2026
Über Global Payments
Global Payments (NYSE: GPN) hilft Unternehmen auf der ganzen Welt,
ihren Handel erfolgreich zu gestalten und ihren Kund:innen
außergewöhnliche Erlebnisse zu bieten. Unsere fortschrittlichen
Zahlungs- und Softwarelösungen ermöglichen es Händler:innen, Issuern
und Entwickler:innen, nahtlose Kundenerlebnisse zu schaffen,
effizientere Arbeitsabläufe zu gestalten und sich flexibel an
Herausforderungen anzupassen. Wenn es um den Handel geht, haben wir
gemeinsam mit unseren Kund:innen bereits alle Probleme gelöst. Mit
27.000 Mitarbeiter:innen in 38 Ländern vereinen wir Größe und
Expertise, um Unternehmen beim Wachstum zu helfen – und das mit
Vertrauen und Stärke. Global Payments hat seinen Hauptsitz in
Georgia, ist ein Fortune 500®-Unternehmen und Mitglied des S&P 500.
Global Payments s.r.o. ist ein Joint Venture zwischen Global Payments
Inc. und Erste Group, das in Mitteleuropa innovative Zahlungslösungen
und -terminals für über 45.000 Händler anbietet.
www.globalpayments.at
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