FPÖ – Nepp: Das System Ludwig ist am Ende – Ludwig und Nevrivy müssen gehen

Wien (OTS) – Fassungslos machen den Wiener FPÖ-Chef Stadtrat Dominik
Nepp die
neuesten Enthüllungen aus den Ruck-Files, bei denen es um den
möglichen Verkauf von Wiener Gemeindebauwohnungen geht: „Der
eigentliche Skandal reicht längst über Ernst Nevrivy hinaus und führt
direkt zu Bürgermeister Michael Ludwig. Ludwig saß selbst bei jener
brisanten Runde mit SPÖ-Granden und Versicherungsbossen am Tisch, bei
der laut Medienberichten ein möglicher Verkauf von Wiener
Gemeindewohnungen Thema war. Nun lässt er in seiner Verzweiflung
erklären, ein Verkauf wäre niemals angedacht oder in Erwägung gezogen
worden. Unglaubwürdiger geht es nicht mehr, Herr Bürgermeister!“

Nevrivys Aussagen passen für Nepp nahtlos ins Bild. Der SPÖ-
Bezirksvorsteher sprach in der mittlerweile berühmt-berüchtigten
Viererrunde sogar davon, einen Teil der Gemeindewohnungen zu
„verklopfen“, bezeichnete den Bau neuer Gemeindewohnungen als
„völligen Schwachsinn“ und hielt 100.000 bis 150.000
Gemeindewohnungen für ausreichend. „Das sind keine zufälligen
Aussagen eines einzelnen Funktionärs. Hier zeigt sich das wahre
System Ludwig: Hinter verschlossenen Türen wird über den Verkauf von
Gemeindewohnungen und städtischem Eigentum gesprochen, und sobald die
Sache auffliegt, will niemand etwas davon wissen. Ludwig kann sich
nicht länger hinter Dementis und seinen Parteifreunden verstecken. Er
war selbst dabei und trägt die politische Verantwortung!“

Für Nepp, der eine Offenlegung sämtlicher Inhalte dieses Treffens
fordert, steht fest, dass Ludwig wie auch Nevrivy nun endgültig
rücktrittsreif sind: „Ein Bürgermeister, der über die Veräußerung von
Wiens Tafelsilber auch nur nachdenkt, hat an der Stadtspitze nichts
mehr verloren! Das System Ludwig, das auf Hinterzimmerpolitik,
Verschleierung und gegenseitiger Rückendeckung fußt, ist am Ende!“

Abschliessend hält Nepp fest: „Das Gerede von einer angeblich
unautorisierten Aufnahme oder einer bloß launigen Herrenrunde zieht
längst nicht mehr. Dieses Tonband ist vielmehr ein schonungsloses
Protokoll darüber, wie in diesem Wiener Machtsystem Politik gemacht
wird. Je mehr Details ans Licht kommen, desto mehr verdichtet sich
das Bild eines Systems der Packelei und Hinterzimmerpolitik. Damit
bekommen auch Rucks Aussagen über die mutmaßliche Intervention rund
um das AUVA-Projekt zusätzliches Gewicht. Man darf gespannt sein,
welche Absprachen und Deals aus dieser Runde noch ans Tageslicht
kommen.“

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