LED-Umstellung läuft landesweit: Regierungsviertel auf Zielgerade

St. Pölten (OTS) – Die Umstellung auf LED-Beleuchtung im
Regierungsviertel St. Pölten
schreitet planmäßig voran. Mit Herbst 2026 soll die umfassende
Modernisierung der Beleuchtung im gesamten Viertel abgeschlossen
sein. Das Land Niederösterreich setzt damit einen weiteren Schritt
für mehr Energieeffizienz und verantwortungsvollen Umgang mit
Ressourcen.

„Die Umstellung auf LED-Beleuchtung ist für uns ein notwendiger
Schritt hin zu mehr Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in unseren
öffentlichen Gebäuden. Im Regierungsviertel sind wir schon gut
vorangekommen. Gleichzeitig wissen wir, dass noch einiges vor uns
liegt. Deshalb treiben wir die Umstellung auch in den Regionen
konsequent voran“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Die Arbeiten in St. Pölten laufen seit 2024 und werden von der
Abteilung Gebäude- und Liegenschaftsmanagement koordiniert. Die
Umstellung umfasst den Austausch der Büro- und Gangbeleuchtung sowie
die Umrüstung in der Garage. Die letzte Etappe bildet das
Wirtschaftszentrum Niederösterreich, wo die Arbeiten im Herbst 2026
abgeschlossen werden sollen. Insgesamt wurden dann rund 29.000
Leuchten ausgetauscht. Neben der LED-Technologie wird ganz gezielt
auf moderne Steuerungssysteme wie Bewegungsmelder und
Tageslichtregelungen gesetzt. Gerade das Zusammenspiel dieser
Maßnahmen sorgt für eine spürbare Effizienzsteigerung. „Es geht nicht
nur darum, die Beleuchtung zu tauschen. Entscheidend ist, Licht genau
dort und dann einzusetzen, wo es gebraucht wird. Die Kombination aus
LED, Bewegungsmeldern und Tageslichtregelung bietet hier das größte
Einsparungspotenzial“, erklärt Christoph Reiter, Leiter der Abteilung
Gebäude- und Liegenschaftsmanagement. Durch diese Kombination können
in Summe jährlich rund 432.000 Euro eingespart werden.

Parallel zum Regierungsviertel in St. Pölten wird die Umstellung
auch an den Bezirkshauptmannschaften und dazugehörigen Außenstellen
vorangetrieben. Die Standorte Gmünd, Horn, Waidhofen an der Thaya,
Zwettl und Mödling sind bereits umgestellt. Die Standorte Hollabrunn,
Korneuburg, Neunkirchen und Tulln befinden sich aktuell in Umsetzung.
Die vollständige Umstellung an allen Bezirkshauptmannschaften ist bis
2028 vorgesehen. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Gebäude der
Landesschulen. Derzeit wird erhoben, wo welche Maßnahmen notwendig
sind. Im Herbst werden die konkreten Maßnahmen und Standorte
festgelegt, ab 2027 soll die Umsetzung starten.

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