Wien (OTS) – Die aktuellen Wirtschaftsdaten zeigen
unmissverständlich, wie
dramatisch die Lage für Österreich geworden ist. Während das WIFO für
2026 lediglich ein reales Wirtschaftswachstum von 0,9 Prozent
prognostiziert, wären rund 3,2 Prozent notwendig, um die
Schuldenquote überhaupt nur stabil zu halten. Die Lücke von 2,3
Prozentpunkten macht deutlich: Mit dem derzeitigen
wirtschaftspolitischen Kurs steuert Österreich weiter auf eine
finanzielle und wirtschaftliche Sackgasse zu.
Für die Freiheitliche Wirtschaft ist klar, dass sich diese
Entwicklung nicht durch höhere Steuern, neue Abgaben oder zusätzliche
Belastungen für Betriebe korrigieren lässt. Im Gegenteil: Wer
Unternehmen in einer ohnehin schwierigen wirtschaftlichen Situation
weiter belastet, schwächt Investitionen, Innovationen und
Beschäftigung und verschärft damit das Problem.
Österreich braucht endlich eine konsequente Wachstumspolitik.
Dazu gehören eine spürbare Senkung der Lohnnebenkosten, ein
entschlossener Bürokratieabbau, wettbewerbsfähige Energiepreise,
steuerliche Anreize für Investitionen sowie Reformen, die Leistung
und Unternehmertum wieder belohnen. Nur ein starker
Wirtschaftsstandort schafft jene Wertschöpfung, die langfristig
solide Staatsfinanzen ermöglicht.
Die ÖVP-SPÖ-NEOS-Bundesregierung bleibt jedoch weit hinter den
notwendigen Maßnahmen zurück. Statt strukturelle Reformen auf den Weg
zu bringen, setzt sie auf Umverteilung, neue Belastungen und
kurzfristige Budgetkosmetik. Damit wird weder die
Wettbewerbsfähigkeit gestärkt noch das dringend benötigte
Wirtschaftswachstum erreicht.
FW-Bundesobmann Matthias Krenn dazu: „Wer die Schuldenquote
nachhaltig stabilisieren will, muss endlich die Ursachen bekämpfen
und nicht die Leistungsträger belasten. Österreich braucht eine echte
Wachstumsagenda mit weniger Bürokratie, niedrigeren Standortkosten
und besseren Rahmenbedingungen für unsere Unternehmer. Nur eine
starke Wirtschaft kann einen starken Staat finanzieren, nicht
umgekehrt. Eine Entfesselung der Wirtschaft ist unerlässlich!“