Lochen/See (OTS) – Die Wildtierauffangstation des Tierschutzhofs
Pfotenhilfe in der
Grenzregion Oberösterreich/Salzburg wird täglich von verzweifelten
Tierfreunden aufgesucht, die hilflose Tierbabys oder verletzte Tiere
finden. Die Gluthitze ist nicht nur für nur uns Menschen eine große
Belastung, sie wird auch vielen anderen Säugetieren und Vögeln zum
Verhängnis: Einerseits leiden sie an Durst, viele fallen aber auch
aus den zu engen und heißen Nestern weil ihre Geschwister sich Luft
verschaffen wollen.
Nicht nur Vögeln passiert das oft, sondern auch Eichhörnchen, wie
letztes Wochenende in Eugendorf im Salzburger Flachgau: „Das kleine
Mädchen – ich habe es Hazel genannt – ist erst wenige Wochen alt und
wäre ohne diese rasche Rettung gestorben“, sagt Pfotenhilfe-
Geschäftsführerin Johanna Stadler. „Ich füttere es seither fast rund
um die Uhr mit dem Flascherl. Wir appellieren an Finder, sich rasch
an Profis zu wenden und keine eigenen Fütterungsversuche zu
unternehmen, da diese den Tieren oft mehr schaden als nützen und sie
dadurch – auch zeitverzögert – sterben können. “
Hazel wird ausgewildert, sobald sie selbstständig ist, so wie
hunderte andere Wildtiere, die der Tierschutzhof jede Saison
versorgt, aufzieht oder mit tierärztlicher Unterstützung
gesundpflegt. Von Mäusen über verschiedenste Vögel, Wiesel, Igel,
Siebenschläfer oder Füchse bis hin zu Rehen wird niemand im Stich
gelassen.
Sendefähiges Videomaterial auf Anfrage (honorarfrei bei Nennung
des Credits: PFOTENHILFE).
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