Wie bauen Sie das Fundament für Ihre Fasssauna?

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Beim Saunieren entspannen Sie Geist und Körper. Gleichzeitig stärken Sie Ihr Immunsystem. Aus beiden Gründen gehen die meisten Österreicher laut einer 2018 veröffentlichten Studie von marktmeinungmensch.at in die „Schwitzhütte“. Wollen Sie sich eine eigene Sauna im Garten bauen, steht die richtige Vorbereitung im Mittelpunkt.

Die wichtigen Vorüberlegungen vor dem Bau der Gartensauna

Der Platz auf Ihrem Grundstück entscheidet, ob eine Sauna in Ihren Garten passt und wo diese steht. Abhängig vom Platzangebot und Ihren individuellen Bedürfnissen wählen Sie die Saunagröße. Überlegen Sie dafür, ob Sie lieber allein, in trauter Zweisamkeit mit dem Partner oder mit Freunden saunieren. Entspannen Sie nur in Gesellschaft der eigenen Gedanken, reicht eine Gartensauna für eine bis zwei Personen aus. Um gemeinsam mit Freunden zu schwitzen, wählen Sie ein Modell mit Platz für vier, sechs oder mehr als acht Menschen.

Neben der Größe der Gartensauna zählt deren Design zu den relevanten Auswahlkriterien. Wünschen Sie sich eine gleichermaßen moderne und gemütliche Form, empfiehlt sich die Fasssauna. Bereits deren Name gibt Auskunft über das Aussehen. Äußerlich ähnelt diese Gartensauna einem auf der Seite liegenden Fass. Abhängig vom Modell ist die Bodenfläche rechteckig oder oval. Zu den Ausstattungsmerkmalen gehören:

  • Dach mit Schindeln
  • Tür und ein bis zwei Fenster
  • Einstiegstreppe
  • Sitzbänke oder Sitzplätze
  • Holz- oder Elektroofen
  • Wacholderrückwand.

Suchen Sie nach einem Saunafass mit all diesen Faktoren, empfiehlt sich ein Blick auf die Website von VITKONWOOD. Das Unternehmen entstand im Jahr 2020. Die zwei Gründer realisierten mit ihm ihren Traum, die nordische Saunakultur nach Deutschland und die benachbarten EU-Länder zu bringen.

Saunafass mit Fundament errichten – welche Fundamentarten gibt es?

Haben Sie sich für Größe und Ausstattung Ihrer Gartensauna entschieden, geht es an die Vorbereitung für den Bau. Für einen ebenmäßigen und sicheren Stand benötigt das Saunafass ein Fundament. Hierbei wählen Sie zwischen mehreren Varianten:

  • Vollfundament
  • Streifenfundament
  • Punktfundament

Welche Form sich für Ihr Grundstück eignet, hängt von der Bodenbeschaffenheit ab. Achten Sie auf eine solide Bauweise, damit die Gartensauna im Laufe der Zeit nicht absinkt.

Was ist ein Vollfundament?

Als Vollfundament kommt eine Fundamentplatte infrage. Im Vergleich zu Streifen- und Punktfundament punktet die Variante mit einem leichteren Aufbau. Das Fundament verteilt das Gewicht Ihrer Fasssauna auf die maximale Standfläche. Dadurch empfiehlt es sich für festes Erdreich und Böden mit einer geringen Standfestigkeit.

Für den Bau gehen Sie nach folgenden Schritten vor:

  • Heben Sie eine Grube aus, deren Rand mindestens zehn Zentimeter länger ausfällt als die Stellfläche Ihrer Fasssauna. Die Grubentiefe beträgt 30 bis 35 Zentimeter.
  • Bauen Sie im Anschluss eine Randschalung. Dafür benutzen Sie stabile Holzbretter.
  • Füllen Sie die Grube mit einer rund 15 cm hohen Kiesschicht auf. Diese verdichten Sie mit einer Rüttelplatte. Anschließend legen Sie eine PE-Folie darüber.
  • Füllen Sie die Grube in zwei Schichten mit Beton auf. Zwischen jeder Schicht ziehen Sie für mehr Stabilität eine Stahlmatte ein.
  • Abschließend ziehen Sie die Oberfläche der Betonschicht mit einem Abzieher glatt.

Für das Vollfundament brauchen Sie im Vergleich zu Streifen- und Punktfundament mehr Material. Daher geht diese Variante gegenüber den beiden anderen Formen mit einem höheren Kostenaufwand einher.

Wie bauen Sie das Streifen- und Punktfundament?

Entscheiden Sie sich für ein Streifenfundament, achten Sie darauf:

  • die Außenmaße der Bodenplatte abzustecken; dafür verwenden Sie Schnüre und Pflöcke
  • das Grundstück zu markieren und eine 20 cm tiefe Grube auszuheben
  • unter den Außenwänden der Fasssauna einen Graben zu errichten
  • Grabenmaße von 30 cm Breite und 60 cm Tiefe zu wählen
  • zu prüfen, ob Sie eine zusätzliche Schalung benötigen
  • die ausgehobene Grube wie beim Vollfundament mit Kiesschicht und Stahlmatte zwischen den zwei Betonschichten zu betonieren.

Besitzt der Boden Ihres Grundstücks überall die gleiche Beschaffenheit, wählen Sie alternativ das Punktfundament. Dafür benutzen Sie gekreuzte Schnüre, um die Position der neun Fundamentlöcher zu ermitteln. Diese heben Sie anschließend mit einer Seitenlänge von 40 cm aus. Die Tiefe beträgt 80 cm. Zum Schluss füllen Sie die Löcher mit Beton.

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