Wien (OTS) – In das Rennen um die MedienLÖWIN in Gold gehen heuer
Ingrid Brodnig,
Barbara Haas und Ingrid Thurnher. Das ergibt das Voting unserer
Beirätinnen. Wir zeichnen jährlich jene Meisterinnen der Medien aus,
die sich im Journalismus, der Leitung von Medienunternehmen oder der
Analyse in der Medienwelt täglich aufs Neue beweisen. Sie gehen dem
Nachwuchs mit guten Beispielen voran, machen anderen Medienfrauen
Mut, sich in der Branche durchzusetzen. Wer die Goldene Trophäe bei
der Gala der MedienLÖWINNEN mitnimmt, entscheiden nun rund 77
Medienschaffende des ganzen Landes.
Zwtl.: … and the nominees are
Ingrid Brodnig ist eine renommierte Medienanalytikerin und
Journalistin in Wien. Die Grazerin überzeugt durch ihre herausragende
Kompetenz und ihre Fähigkeit, komplexe Sachverhalte präzise sowie
verständlich aufzubereiten. Mit ihrer ruhigen und klaren Art benennt
sie Probleme, kommentiert nichtsdestoweniger vehement Auffälligkeiten
und erklärt Zusammenhänge, ohne dabei an Tiefe oder Präzision zu
verlieren. Ihre Expertise in den Bereichen Digitalisierung, Social
Media, Desinformation und Medienwandel macht sie zu einer gefragten
Stimme in der öffentlichen Debatte. Brodnig verbindet analytische
Schärfe mit einer zugänglichen Sprache, was ihre Arbeit besonders
wertvoll für ein breites Publikum macht. Ihre Beiträge in Büchern,
Kolumnen, Artikeln und in Vorträgen zeigen, wie sie wissenschaftliche
Erkenntnisse mit praktischer Relevanz verbindet. Ganz nach dem Motto
unseres heurigen Kongresses „Neustart statt Niedergang – Perspektiven
für den Journalismus“, steht ihre Arbeit für Seriosität, Klarheit und
eine unerschütterliche Haltung in einer schnelllebigen
Medienlandschaft.
Barbara Haas hat ein unbändiges Gespür für gute Geschichten, neue
Innovationen in den Medien und die brennenden Themen. Sie kann zwar
über alles berichten und schreiben oder aktuelle und mitunter
komplexe Trends locker mit Gesprächsteilnehmer:innen in ihrem Podcast
„fair & female“ besprechen, aber sie verliert nie den Fokus auf die
Lebenswelten von Frauen. Das stellt die Steirerin auch mit ihrem
Erstlingswerk „Bullshit im Blümchenkleid“, in dem sie sich – wie so
oft in ihren medialen Beiträgen – mit gesellschaftskritischen
Realitäten von Frauen auseinandersetzt, unter Beweis. Als Moderatorin
nimmt sie sich kein Blatt vor den Mund und auch in den Socials legt
die ehemalige Chefredakteurin der „Wienerin“ ordentlich vor. Seit
2021 ist sie wieder bei ihrem ursprünglichen Arbeitgeber, der Kleinen
Zeitung, als Head of Podcast & Video tätig. Barbara Haas ist im
Vorstand des Frauennetzwerks Medien und hat dort schon vielen Frauen
die Räuberleiter in die Branche gemacht.
Mit der ursprünglich aus Vorarlberg stammenden Journalistin,
Ingrid Thurnher, ist als dritte im Bunde eine bekannte und vertraute
Fernsehpersönlichkeit nominiert. Sie begann ihre Karriere in der
Mitte der achtziger Jahre beim Österreichischen Rundfunk und blieb
bis heute. Natürlich hat sich ihr Aufgabenbereich mehrfach verändert.
Ingrid Thurnher war viele Jahre Moderatorin der „Zeit im Bild“. Mit
ihrer sachlichen, klaren und zugleich einfühlsamen Art überbrachte
sie allabendlich die Nachrichten. Ihre Stimme und Präsenz wurden für
viele Zuschauer:innen zum Synonym für seriöse Information, aber es
durfte auch einmal lustig sein, wie ein legendäres Interview mit Otto
Walkes zeigte, das sie souverän meisterte. Das Fernsehpublikum
vertraute ihr. Sie verkörperte stets Kompetenz, Ruhe und eine
unerschütterliche Professionalität. Diese zeigte sie in weiterer
Folge als Talkmasterin in Formaten wie „Runder Tisch“ oder „Im
Zentrum“ sowie als ORF-Radiochefin. Dass Ingrid Thurnher Führung und
Leitung beherrscht, zeigt sie derzeit als haltungsstarke,
interimistische Generaldirektorin des skandalgebeutelten ORF.
Drei sehr starke und erfahrene Medienfrauen stellen sich somit
wieder dem Votum der Branche. Die Nominierte mit der höchsten
Punkteanzahl wird am 3. November 2026 bei der Gala der MedienLÖWINNEN
im Haus der Industrie gekürt und gebührend gefeiert. Die goldene
Statuette stiftet die Wirtschaftskammer Österreich.





