Wien (OTS) – Am 1. Oktober 2026 tritt das Netz- und
Informationssystemsicherheitsgesetz 2026, kurz NISG 2026, in Kraft.
Damit gelten für tausende Unternehmen verbindliche hohe
Mindeststandards für Cybersicherheit. „Mit dem NISG 2026 wird
Cybersicherheit zu einem zentralen Bestandteil verantwortungsvoller
Unternehmensführung. Neben verbindlichen Risikomanagementmaßnahmen
wird auch die Verantwortung der Geschäftsleitungen gesetzlich
eingefordert. Schulungen und Sensibilisierung auf Führungsebene
gewinnen damit weiter an Bedeutung”, betont Markus Roth, Obmann der
Bundessparte Information und Consulting in der Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ).
Gleichzeitig nimmt das neue Bundesamt für Cybersicherheit (BCS)
seine Tätigkeit auf. „Gemeinsam mit dem BCS und dem Innenministerium
haben wir das Ziel, Österreich und die Wirtschaft unseres Landes
sowie deren Resilienz gegenüber Cyberangriffen nachhaltig zu
stärken“, so Roth.
WKÖ unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung der neuen
gesetzlichen Anforderungen
Um Unternehmen bei der Umsetzung der neuen gesetzlichen
Anforderungen bestmöglich zu unterstützen, bietet die
Wirtschaftskammer Österreich bereits seit Langem umfassende
Informations- und Serviceleistungen an. Dazu zählen insbesondere der
NISG-Betroffenheitsratgeber, umfangreiche Informationsangebote und
FAQs, Schulungs- und Weiterbildungsprogramme für Geschäftsleitungen
und Mitarbeitende sowie Zertifizierungsangebote im Bereich
Cybersicherheit. Alle Informationen dazu gibt es auf
https://wko.at/nis .
Das neue Bundesamt für Cybersicherheit wird dabei eine
wesentliche Rolle als zentrale Anlauf-, Aufsichts- und
Koordinierungsstelle übernehmen. Die WKÖ-Bundessparte Information und
Consulting gratuliert Markus Kasinger zur Ernennung zum Direktor des
Bundesamtes sowie Philipp Blauensteiner – er hat die bisherige NIS-
Behörde im Innenministerium aufgebaut – zur Ernennung zum
Stellvertreter. „Markus Kasingers langjährige Erfahrung im Bereich IT
-Sicherheit und seine enge Verbindung zur Wirtschaft sind eine
ausgezeichnete Grundlage“, sagt Bundesspartenobmann Markus Roth. Und
weiter: „Besonders erfreulich ist das klare Bekenntnis des
Bundesamtes zu Beratung, Unterstützung und Zusammenarbeit mit den
Unternehmen.“ Zugleich betont er die Wichtigkeit, „Österreichs
Wirtschaft bei der Umsetzung zu begleiten und praxistaugliche
Lösungen zu finden.“
Cybersicherheit als entscheidender Wettbewerbs- und
Standortfaktor
Roth verweist In Bezug auf die Vorbereitung des NISG 2026 auf die
bereits bisher ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem
Bundesministerium für Inneres (BMI) und den künftigen
Verantwortlichen des Bundesamts für Cybersicherheit: „In den
vergangenen Monaten und Jahren ist es uns gemeinsam gelungen, auf
https://wko.at/nis verständliche Informationsangebote und praxisnahe
Unterstützung bereitzustellen, um österreichische Unternehmen
frühzeitig auf die neuen Anforderungen vorzubereiten. Das enge und
konstruktive Miteinander war und ist für die Unternehmen von großem
Wert.“
„Cybersicherheit ist angesichts der Bedrohungslage Voraussetzung
für nachhaltigen Erfolg und damit entscheidender Wettbewerbs- und
Standortfaktor. Die WKÖ unterstützt die österreichischen Unternehmen
auch weiterhin mit praxisnahen Informationen, Schulungen und
Qualifizierungsangeboten dabei, die Anforderungen des Netz- und
Informationssystemsicherheitsgesetzes 2026 erfolgreich umzusetzen und
ihre Resilienz gegenüber Cyberangriffen nachhaltig zu stärken“, hält
Bundessparte Information + Consulting-Obmann Roth abschließend fest.
(PWK483/JHR)