Villach/Bad Hofgastein (OTS) – Psychische Gesundheit, regionale
Entwicklung, Ganzjahreswandern und
der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur: Das Wandersymposium
2026 beleuchtete die Wirkung des Wanderns aus unterschiedlichsten
Perspektiven. Keynotes aus Psychologie und den angewandten
Tourismuswissenschaften sowie Impulsvorträge von Expert:innen aus dem
Tourismus und von alpinen Vereinen zeigten, warum Wandern weit mehr
ist als Freizeitbeschäftigung.
Zwtl.: Wandern als Psychotherapie
Dr. Reinhard Haller ist nicht nur Psychiater, Psychotherapeut und
Sachbuchautor, sondern auch leidenschaftlicher Wanderer – er betonte
in seiner Keynote den therapeutischen Wert von Wandern: „Meines
Erachtens ist Wandern heute tatsächlich eine Überlebensnotwendigkeit.
Die Mediziner sagen: Jeder Schritt zählt. Ich als Psychiater sage:
Jede Wanderung zählt.”
Zwtl.: Wanderglück 2.0 zwischen spiritueller Heldenreise und Selfie-
Hotspot
Zwischen „Detox-Wandernden“ und digital vernetzten „Erlebnis-
Wandernden“ unterschied FH-Prof. Dr. Harald Friedl in seiner Keynote.
Sein Appell an Tourismusdestinationen: Mut zur Differenzierung
zeigen, Angebote gezielt auf unterschiedliche Zielgruppen ausrichten
und so auch in Zeiten von künstlicher Intelligenz mit klaren
Positionierungen Gäste erreichen.
Zwtl.: Der Große-Welt-Raum-Weg
Anhand des Projekts „Großer-Welt-Raum-Weg“ von Christoph
Viscorsum machte Wanderführerin und Journalistin Claudia Schallauer
deutlich, wie Wandern unsere Wahrnehmung von Natur und Raum verändern
kann. Sie zeigte eindrucksvoll, dass schon unsere Sprache Natur als
etwas vom Menschen Getrenntes beschreibt – obwohl wir selbst Teil von
ihr sind.
Zwtl.: 365 Tage Wandern: Chancen und Herausforderungen
Impulsvorträge von Stefan Kreppel (Österreich Werbung), Michael
Roschi (Schweizer Wanderwege) und Markus Welzl (Österreichischer
Alpenverein) sowie die anschließende Podiumsdiskussion mit Liliana
Dagostin (Österreichischer Alpenverein) und Ulrich Andres (
Österreichs Wanderdörfer) widmeten sich den Chancen und
Herausforderungen des Ganzjahreswanderns. Im Mittelpunkt standen
Themen wie veränderte Gästebedürfnisse, Klimawandel, Naturschutz und
die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf den Tourismus.
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