Wien (OTS) – Der umfassende Neubau des Sport-Club-Stadions in Hernals
zählt zu den
prägendsten Sportinfrastrukturprojekten der vergangenen Jahre in
Wien. In nur eineinhalb Jahren wurde der traditionsreiche Sport-Club-
Platz in der Alszeile zu einem modernen, nachhaltigen und
multifunktionalen Stadion weiterentwickelt. Ein nun fertiggestelltes
Zeitraffervideo dokumentiert eindrucksvoll die Transformation vom
Abbruch bis zur fertigen Arena.
Das neue Stadion bietet rund 5.600 Zuschauer*innen Platz, erfüllt
den Standard der UEFA-Kategorie 2 und ist damit auch für
internationale Bewerbe geeignet. Neben der neuen Haupt- und
Friedhofstribüne wurde die bestehende Südtribüne umfassend saniert.
Photovoltaikanlage, Wärmepumpe, LED-Flutlicht und Dachbegrünungen
sorgen für einen energieeffizienten Betrieb.
Sportstadtrat Peter Hacker: „Wien baut große Stadien und
investiert gleichzeitig gezielt in die Infrastruktur vieler kleinerer
Vereine. Genau diese Kombination macht unsere Sportstadt stark. Mit
Projekten wie dem Sport-Club-Stadion und den vielen erneuerten
Vereinssportanlagen schaffen wir nachhaltige und leistbare
Sportstätten für alle – vom Spitzensport bis zum Unterhaus.“
Zum Video: Zeitraffer Stadionbau Wiener Sport-Club
Zwtl.: Sportstättenoffensive für ganz Wien
Der Stadionbau in der Alszeile ist Teil der umfassenden Wiener
Sportstättenoffensive im Rahmen von „Sport.Wien.2030“. Mit einem
Investitionsvolumen von rund 400 Millionen Euro werden bestehende
Anlagen saniert, neue Sportstätten errichtet und damit langfristig
attraktive und klimafitte Bewegungsräume für die Bevölkerung
geschaffen.
Zentrales Element dabei ist das Vereinssportanlagen-
Sanierungsprogramm (SPOSA), mit dem seit 2022 bestehende Anlagen in
ganz Wien modernisiert werden. In der ersten Phase wurden bereits 24
Vereinssportanlagen erneuert, in der laufenden zweiten Phase stehen
weitere 29 Projekte auf dem Programm. Ziel ist es, Sportstätten für
Breiten-, Leistungs- und Spitzensport gleichermaßen
weiterzuentwickeln und langfristig attraktive Bewegungsräume für die
Wiener Bevölkerung zu schaffen.
Neben der baulichen Modernisierung werden im Rahmen von SPOSA
zusätzliche Sportflächen geschaffen, bestehende Anlagen erweitert und
neue Nutzungen ermöglicht. Der Klimaschutz spielt dabei eine zentrale
Rolle: Im Zuge der Initiative „Raus aus Gas“ werden die Sportanlagen
auf erneuerbare Energiesysteme umgestellt. Wärmepumpen, Photovoltaik,
LED-Beleuchtung sowie Begrünungs- und Beschattungsmaßnahmen sorgen
für energieeffiziente und ressourcenschonende Sportstätten.





