Wien (OTS) – Der Verband Österreichischer Privatsender (VÖP) begrüßt
die Einigung
der Bundesregierung auf die Fortführung und Erhöhung der
Digitaltransformationsförderung auf 24 Millionen Euro jährlich für
die Jahre 2027 und 2028. Damit wird ein wichtiges Förderinstrument
für die digitale Weiterentwicklung privater Medien fortgesetzt und
die Planungssicherheit für heimische Radio- und Fernsehveranstalter
gestärkt.
„ Die Fortführung und Aufstockung der
Digitaltransformationsförderung ist ein wichtiges Signal für den
privaten Rundfunk. Sie unterstützt die Sender dabei, ihre digitalen
Angebote weiterzuentwickeln und in neue Technologien und innovative
Inhalte zu investieren. “, sagt VÖP-Geschäftsführerin Corinna Drumm.
Gleichzeitig weist der VÖP darauf hin, dass die wirtschaftliche
Situation vieler privater Radio- und Fernsehveranstalter äußerst
angespannt bleibt. Die anhaltende Verlagerung von Werbeerlösen zu
globalen Plattformkonzernen sowie steigende Kosten setzen heimische
Medienunternehmen zunehmend unter Druck. Gerade in diesem Umfeld sind
langfristig tragfähige Rahmenbedingungen entscheidend, damit private
Radio- und Fernsehsender ihre Angebote weiterentwickeln und im
Wettbewerb bestehen können.
„ Privatsender sind weit mehr als Wirtschaftsunternehmen: Sie
erreichen täglich Millionen Menschen in Österreich und leisten einen
unverzichtbaren Beitrag zu Information, Meinungsvielfalt, regionaler
Berichterstattung und demokratischer Öffentlichkeit und sichern
Tausende Arbeitsplätze. Ihre gesellschaftliche Relevanz muss sich
stärker in den medienpolitischen Rahmenbedingungen widerspiegeln. “,
betont Drumm.
Die Fortführung der Digitaltransformationsförderung ist ein
wichtiger Schritt, kann aber nur ein Teil einer zukunftsorientierten
Medienpolitik sein. Aus Sicht des VÖP braucht es weitere gezielte
Maßnahmen, um die wirtschaftliche Basis privater Fernseh- und
Radiosender nachhaltig zu stärken und ihre Wettbewerbsfähigkeit
gegenüber globalen Plattformen zu sichern.