TU Graz übernimmt Vorsitz der TU Austria

Graz (OTS) – Nach zwölf erfolgreichen Monaten unter der
Präsidentschaft von Jens
Schneider zieht die Allianz der technischen Universitäten Österreichs
eine positive Bilanz. Mit der BOKU University sowie den technisch-
naturwissenschaftlichen Fakultäten der JKU Linz und der Universität
Innsbruck zählt die TU Austria seit 2025 nun drei assoziierte
Mitglieder. Damit gewinnt die Stimme der technischen Wissenschaft in
Österreich und darüber hinaus weiter an Gewicht. Das zeigt die
wegweisende Zukunftskooperation der TU Austria mit Indien bei
Studierendenmobilität, Forschung und Innovation ebenso wie der
gemeinsame Auftritt von TU Austria und den deutschen TU9 in der EU-
Hauptstadt Brüssel zum künftigen EU-Forschungsrahmenprogramm.

„Diesen Weg der universitätsübergreifenden Zusammenarbeit in
Forschung und Lehre werden wir konsequent weitergehen. So erreichen
wir kritische Größen, nutzen Synergien, stärken die
Wettbewerbsfähigkeit des Wissens- und Innovationsstandorts
Österreichs und erzeugen Impact für die Wirtschaft“, sagt der neue TU
Austria-Präsident Horst Bischof.

Zwtl.: Neue Doctoral School zu Batterietechnologien geht an den Start

Konkretes Beispiel für konsequente Zusammenarbeit ist die erste
TU Austria Doctoral School, die im Herbst 2026 startet: Unter dem
Titel TU-BRIDGE bearbeiten exzellente Nachwuchswissenschafter*innen
gemeinsam mit Spitzenforschenden der TU Austria-Universitäten und
Industriepartnern zentrale Fragestellungen moderner
Batterietechnologien, einem Schlüsselthema der globalen Energie- und
Mobilitätswende.

Zwtl.: TU Austria als Deep Tech Motor Österreichs

Die Bedeutung gerade der technischen Universitäten für den
Forschungs- und Wirtschaftsstandort Österreich belegen zahlreiche
Studien – so zuletzt der Elsevier-Länderreport „Österreich als
Wissenschafts- und Technologienation“ . Demnach zeigt sich die enge
Verzahnung von Industrie und heimischer Technik-Forschung besonders
in der überdurchschnittlich hohen Zahl an Co-Publikationen mit
Unternehmenspartnern in Schlüsseltechnologien: Während der EU-
Durchschnitt bei 3,9 Prozent und der globale Wert bei 2,6 Prozent
liegen, erreicht die TU Austria 10,2 Prozent. Die Allianz bündelt
komplementäre Stärken zu einem Ökosystem, das einzelne Universitäten
allein nicht erreichen könnten – sie schafft kritische Masse, senkt
Transaktionskosten für Großkonsortien und erhöht die internationale
Anschlussfähigkeit Österreichs.

„Die umsetzungsorientierte Spitzenforschung der TU Austria und
ihrer assoziierten Partner ist für den Innovationsstandort Österreich
unverzichtbar“, sagt Horst Bischof. „Um diesen Pfad erfolgreich
fortzusetzen, brauchen wir eine ausreichende und verlässliche
Finanzierung. Dafür werden wir als starke Stimme der Techniknation
Österreich auch weiterhin mit Nachdruck bei der Bunderegierung
eintreten.“

Über die TU Austria
Die TU Austria ist eine 2010 von der TU Wien, der TU Graz und der
Montanuniversität Leoben gegründete Allianz der technischen
Universitäten Österreichs. Seit 2025 wird sie durch die BOKU
University sowie die Technisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der
JKU Linz und die Fakultät für Technische Wissenschaften der
Universität Innsbruck als assoziierte Mitglieder ergänzt.

Unter dem Motto „feel. tech. europe.“ bündeln die Mitglieder der
TU Austria ihre Kräfte, um in Forschung, Lehre und Hochschulpolitik
gemeinsam mehr zu erreichen. Mit ihrer Expertise ist die TU Austria
ein verlässlicher Partner für Industrie und Wirtschaft und steht für
exzellente Wissenschaft, wirtschaftliche Relevanz, internationalen
Vernetzung und nachhaltige Entwicklung in Österreich.

Weitere Infos unter https://www.tuaustria.at

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