Test Akku-Staubsauger: Europäische Marken im Spitzenfeld

Wien (OTS) – Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat
gemeinsam mit der
Stiftung Warentest 14 Akku-Staubsauger getestet. Das Ergebnis fällt
gemischt aus: Sieben Modelle bewähren sich als gute Haushaltshelfer,
ein Gerät liegt im Mittelfeld, sechs weitere Geräte überzeugen nicht.
Zwei Produkte versagen sogar komplett und erhalten die Note „nicht
zufriedenstellend“. Alle Details zum Test gibt es ab sofort online
auf www.vki.at/akkusauger-2026 .

Im aktuellen Test setzen sich ausnahmslos europäische Marken im
Spitzenfeld durch. Sie überzeugen mit guter Reinigungsleistung und
solider Verarbeitung. Ausreißer ist lediglich der „Philips 5000
Series Flex“, der nur mit „weniger zufriedenstellend“ bewertet wurde.
„Abseits der schwachen Saugleistung bläst das Gerät vergleichsweise
viel Feinstaub wieder in die Raumluft, was ein gravierender Nachteil
für Hausstaub-Allergiker:innen ist“, so VKI-Projektleiter Christian
Undeutsch. Darüber hinaus wurde im Griff Naphthalin nachgewiesen, ein
Stoff, der im Verdacht steht, krebserregend zu sein.

Auch bei Xiaomi (G20 Max) wurde Naphthalin im Griff festgestellt.
Die gemessenen Werte lagen jeweils knapp unter dem Grenzwert des GS-
Siegels („Geprüfte Sicherheit“). Der Akkusauger erhielt gesamt
ebenfalls ein „weniger zufriedenstellend“. „Nicht zufriedenstellend“
lautete das Urteil für den „Shark PowerPro IZ380EU“ und den „Anyson
Stars 5“. Letzterer erinnert optisch stark an einen Dyson und wurde
nur über Amazon vertrieben. Beide Modelle fielen beim Hauptkriterium
Saugen klar durch.

Auch wenn gute Akku-Staubsauger bei der Saugleistung inzwischen
mit kabelgebundenen Geräten mithalten können, bleibt die Laufzeit ein
Knackpunkt. Auf höchster Stufe (auf Teppich) ist etwa bei Xiaomi
bereits nach sechs Minuten Schluss, beim getesteten Modell von
Samsung nach neun Minuten. Längere Laufzeiten erzielen zwar einzelne
Modelle, allerdings häufig auf Kosten der Reinigungsleistung.

„Ein Wechselakku ist zwar sinnvoll, jedoch meist im Lieferumfang
nicht enthalten“, betont Christian Undeutsch. Der Haltbarkeitstest
zeigt zudem, dass die Akkukapazität bei manchen Geräten rasch
nachlässt. Besonders stark war der Kapazitätsverlust bei „Dyson V11
Advanced“. Bei Xiaomi kann ein Akkuwechsel zudem nur über einen
autorisierten Servicepartner erfolgen.

SERVICE: Die ausführlichen Testergebnisse gibt es ab sofort auf
www.vki.at/akkusauger-2026 .