Wien (OTS) – Einfache Idee, große Wirkung: Die Spendenaktion „Suppe
mit Sinn“
macht aus einem Restaurantbesuch konkrete Unterstützung für
armutsbetroffene Menschen. Pro servierter Suppe wird ein Euro
gespendet – insgesamt kamen so rund 50.000 Euro zusammen. Mit einem
Euro kann Die Tafel Österreich wiederum bis zu zehn warme Suppen
ermöglichen.
Heiße Suppe gegen soziale Kälte: Das hieß es auch in der
vergangenen Wintersaison bei der jährlichen Spendenaktion „Suppe mit
Sinn“. Von 1. November bis 31. Dezember (optional bis Ende Februar)
engagierten sich österreichweit Gastronomiebetriebe und
Suppengenießer:innen für Menschen in Not – mit großem Erfolg.
Die Initiative der Tafel Österreich zeigt seit 2007, wie einfach
Solidarität gelebt werden kann. Das Prinzip ist simpel, aber
wirkungsvoll: Lokale aller Art – vom Haubenrestaurant über das hippe
Café bis hin zum Beisl am Eck – widmen eine Suppe auf ihrer
Speisekarte der Aktion und spenden pro verkaufter Portion einen Euro.
Mit nur einem Euro kann Die Tafel Österreich wiederum bis zu zehn
armutsbetroffene Menschen in sozialen Einrichtungen versorgen und
gleichzeitig wertvolle Lebensmittel vor der Verschwendung retten.
Jeder Löffel wird so zu konkreter Unterstützung für armutsbetroffene
Menschen.
Zwtl.: Erfolgreiche Saison in ganz Österreich
Die vergangene Saison gibt Anlass zur Freude: Rund 150
Gastronomiebetriebe – erstmals in allen neun Bundesländern –
beteiligten sich an der Aktion und spendeten in Summe rund 50.000
Euro. Dadurch konnten etwa 500.000 Suppen für armutsbetroffene
Menschen ermöglicht werden.
„Was für viele selbstverständlich ist – gesund und auch
gelegentlich auswärts zu essen – ist für andere unerreichbar“, sagt
Alexandra Gruber , Geschäftsführerin von Die Tafel Österreich .
„Gleichzeitig steht auch die Gastronomie unter wirtschaftlichem
Druck. Dass sich dennoch so viele Betriebe engagieren, ist ein
bemerkenswertes Zeichen der Solidarität. “
Diese Unterstützung ist dringend notwendig, denn mehr als 400.000
Menschen in Österreich leiden unter Ernährungsarmut. „ Armut zeigt
sich in Österreich für immer mehr Menschen ganz konkret am Teller:
Sie haben nicht genug zu essen oder können sich nicht ausgewogen
ernähren “, so Gruber. „ Die anhaltende Teuerung verschärft diese
Situation – das merken wir deutlich in unserer täglichen Arbeit.
Gleichzeitig sehen wir, was unsere Lebensmittelhilfe bewirkt: Unsere
Partnerorganisationen berichten von einem verbesserten
Betreuungsumfeld und positiven gesundheitlichen Effekten.“
Zwtl.: Gemeinsam wirken
Seit 19 Jahren lebt die Winterspendenaktion vom Engagement der
teilnehmenden Gastronom:innen und ihrer Gäste. In dieser Saison
beteiligten sich erneut auch die Flachgauer Tafel und die Pannonische
Tafel als Kooperationspartnerinnen. Unterstützt wurde die Aktion
zudem von der Wirtschaftskammer Wien (Fachgruppe Gastronomie), der
Wirtschaftskammer Österreich (Fachgruppe Gastronomie), Wavemaker,
Culinarius, Jugend am Werk und den Growth Ninjas.
Prominente Unterstützung sorgte für zusätzlich Aufmerksamkeit:
Die Aktrice und langjährige Botschafterin Konstanze Breitebner sowie
Schauspieler Thomas Mraz setzten sich für die Initiative ein.
Zwtl.: Fortsetzung folgt
Nach der Saison ist vor der Saison: Ab dem 1. November 2026 geht
die „Suppe mit Sinn“ in die nächste Runde – und lädt erneut
Gastronomiebetriebe und Suppenliebhaber:innen in ganz Österreich ein,
gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Armut und
Lebensmittelverschwendung zu setzen.
Gastronom:innen, die sich beteiligen möchten, finden alle
Informationen unter suppemitsinn.at .
Bilder zur Meldung finden Sie unter https://presse.tafel-
oesterreich.at/ .
Über Die Tafel Österreich
Die Tafel Österreich versorgt seit 1999 armutsbetroffene Menschen
durch soziale Einrichtungen kostenfrei mit geretteten Lebensmitteln.
So haben sie eine essenzielle Sorge weniger und können mit
professioneller Hilfe Wege aus der Not finden. Allein 2025 konnten
über 1.500 Tonnen gerettete Lebensmittel an mehr als 85.000 Menschen
in ganz Österreich weitergegeben werden. Die Non-Profit-Organisation
ist überwiegend spendenfinanziert und auf Geld-, Zeit- und
Warenspenden angewiesen. Mehr Infos unter tafel-oesterreich.at .





