Stark fürs Klima: Donau Soja senkt die Emissionen in der Eierproduktion um 40 % in Österreich

Wien (OTS) – Donau Soja und die Geflügelwirtschaft Österreich (GWÖ)
betonen zum
Osterzeitraum die hohe Bedeutung regionaler Wertschöpfung für Klima
und Versorgungssicherheit. Eine neue Studie der Universität für
Bodenkultur Wien (BOKU) bestätigt erneut den Vorteil der Donau Soja-
Fütterung. Durch die Fütterung von Legehennen mit Donau Soja-
zertifiziertem Soja lassen sich entlang der Wertschöpfungskette im
Vergleich zur Fütterung mit nicht-zertifiziertem Soja 40 % CO₂-
Emissionen einsparen. Durch den gezielten Ausbau langfristiger und
stabiler regionaler Wertschöpfungsketten hat Österreich seine Rolle
als wichtiges europäisches Sojaanbaugebiet gefestigt: Österreich ist
nach Italien und Frankreich im Jahr 2025 der drittgrößte
Sojaproduzent und ist flächenmäßig unter den Top 5-Ländern in der EU.

Aurélie Tournan, Geschäftsführerin Donau Soja: „Mit dem
wachsenden Anbau von Soja in Österreich und Europa stärken wir nicht
nur den Klimaschutz, sondern vor allem die Versorgungssicherheit in
Europa. Jede Tonne europäisches Soja macht uns unabhängiger von
globalen Importen und stabilisiert unsere regionale
Lebensmittelversorgung. Die österreichische Eierbranche zeigt
eindrucksvoll, wie funktionierende regionale Kreisläufe aussehen, und
wie wir Europas Proteinversorgung nachhaltig und verlässlich
absichern können.“

Zwtl.: Eierbranche als europäisches Best Practice

„Bereits seit über einem Jahrzehnt setzt die österreichische
Eierbranche geschlossen auf Donau Soja-Fütterung, eine
Branchenlösung, die Klima und regionale Wertschöpfung gleichermaßen
stärkt. In den vergangenen 13 Jahren konnten dadurch über eine
Million Tonnen CO₂ eingespart werden, während gleichzeitig heimische
Betriebe, regionale Kreisläufe und die europäische Eiweißproduktion
gezielt aufgebaut wurden.“, bestätigt Michael Wurzer, Geschäftsführer
der GWÖ. Eine neue, unabhängige Studie der BOKU bestätigt wieder, was
die Praxis seit Jahren bereits zeigt: eine vollständige Donau Soja-
Fütterung verbessert die Klimabilanz von konventionellen Eiern
messbar und manifestiert, dass österreichische Legehennenhalter:innen
eindeutig die Klimachampions in der europäischen Eierproduktion sind.
Jährlich können damit rund 50.000 Tonnen CO₂-Emissionen eingespart
werden, was dem jährlichen Verbrauch einer Kleinstadt wie Gmunden
entspricht.

„Mehr als die Hälfte der dafür eingesetzten, vollständig Donau
Soja-zertifizierten Sojabohnen stammt direkt aus Österreich, der Rest
kommt aus benachbarten europäischen Anbauregionen. Das Ergebnis davon
sind kurze Transportwege, transparente Lieferketten und eine messbar
bessere Klimabilanz.“, sagt Tournan. Durch den Einsatz von Donau Soja
statt importiertem Soja aus Übersee oder nicht-zertifiziertem
europäischen Soja ergibt sich eine Reduktion der CO₂-Emissionen um 40
%. Das zeigt, wie stark die Wahl des Futters die Umweltwirkung von
Lebensmitteln beeinflusst und wie effizient regionale Kreisläufe zur
Dekarbonisierung beitragen.

Zwtl.: Donau Soja: Ein Standard für Klima, Landwirtschaft und
Konsument:innen

Der Donau Soja-/Europe Soya-Standard stellt den gemeinsamen
Rahmen bereit, der diese Entwicklung möglich macht. Er definiert
klare, europaweit gültige Kriterien für entwaldungsfreien,
gentechnikfreien und nachhaltigen Sojaanbau und unterstützt damit als
einziger Standard in Europa den Ausbau stabiler, regionaler
Wertschöpfungsketten. Anders als ein reines Zertifizierungssystem
verbindet er Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von
Landwirt:innen über Futtermittelwerke und Verarbeiter bis hin zum
Handel. Damit schafft er die Grundlage für verlässliche Planung,
transparente Herkunft und eine langfristig resilientere
Eiweißversorgung in Europa. Für Konsument:innen bedeutet das: Wer
beim Einkauf bewusst zu Produkten mit dem Donau Soja- oder dem Europe
Soya-Logo greift, stärkt damit nicht nur regionale Kreisläufe,
sondern auch klimafreundliche Futtermittel.

Die FiBL-Untersuchung finden Sie hier:
www.donausoja.eu/factsheets/

Weitere Informationen und Fotos unter www.donausoja.eu/press/