Wien (OTS) – Jährlich wird mit dem „Trans* Day of Visbility“ am
heutigen 31. März
ein weltweites Zeichen für die Sichtbarkeit und Selbstbestimmung von
trans* Menschen gesetzt. Für die sozialdemokratische LGBTIQ+
Organisation SoHo Österreich ist dieser Tag ein wichtiger Anlass, um
auf die vielen Herausforderungen hinzuweisen, vor denen gerade die
trans* Community noch immer steht: „Während rechtsextreme und
fundamentalistische Gruppen die vergangenen Jahre zu einem
erbarmungslosen Kulturkampf gegen die trans* Community genutzt haben,
ist es jetzt höchste Zeit, endlich über die echten Probleme zu
sprechen, vor denen trans* Personen in Österreich und ganz Europa
stehen: Der massive Anstieg von Hate Crime, massive Mängel in der
Gesundheitsversorgung und ein gesellschaftliches Klima, das von
bewusst platzierten Lügen und Unwahrheiten geprägt ist! Unser Ziel
für trans* Personen ist dasselbe, wie für jeden Menschen in unserer
Republik: Ein sicheres, selbstbestimmtes und angstfreies Leben!“,
betonen SoHo-Trans*-Sprecherin Dominique Mras und SoHo-
Bundesvorsitzender NAbg. Mario Lindner. ****
Aus diesem Anlass rückt Mras, die als Bezirksrätin in Wien-
Alsergrund eine der wenigen geouteten Trans*-Politiker*innen in
Österreich ist, gerade jetzt den Bereich der Gesundheitsversorgung in
den Fokus: „Jahrelange Wartezeiten, fehlende Spezialist*innen und
Versorgungslücken in weiten Teilen des Landes – genau das ist die
Versorgungssituation im Bereich der trans*-Gesundheit. Uns erreichen
im Wochentakt Berichte über erlebte Diskriminierungen, die für andere
Gruppen im Gesundheitssystem komplett unvorstellbar wären. Deshalb
steht genau der heutige Tag dafür, dass jede trans* Person genauso
wie jeder andere Mensch in Österreich ein gutes, sicheres und
diskriminierungsfreies Gesundheitssystem verdient!“
Auch für Lindner steht fest, dass es endlich eine Gegenerzählung
zum rechtsextremen Kulturkampf gegen die trans* Community braucht:
„Kaum eine Gruppe wird von Trump, Orban und den Protagonisten des
rechts-fundamentalistischen Kulturkampfs so sehr ins Visier genommen
wie trans* Personen! Auch in Österreich schüren die FPÖ und der
rechte Rand bewusst den Hass gegen die trans* Community und befeuern
damit eine Stimmung, die die Sicherheit und Selbstbestimmung von
trans* Personen massiv gefährdet! Gerade angesichts dieser billigen
Polemik sind heute die vernünftigen Kräfte in unserer Gesellschaft
gefragt, diesem Hass mit Ruhe, Fakten und Solidarität
entgegenzutreten!“ (Schluss) ls





