Sparzinsen-Lücke: Österreichische Sparer erhalten bis zu 1,15 Prozentpunkte weniger Tagesgeldzinsen als deutsche

Bendorf (OTS) – Österreichische Sparer erhalten beim Tagesgeld
aktuell bis zu 1,15
Prozentpunkte weniger Zinsen als Sparer in Deutschland – obwohl
derselbe EZB-Leitzins von 2,00 % gilt. Das zeigt eine aktuelle
Marktanalyse der Capitalo Finanzservices GmbH.

Key Facts:

– Top-Tagesgeld DE: 3,40 % p.a. (Consorsbank) vs. AT: 2,25 % p.a. (
DADAT/Addiko/Santander)

– Bei 50.000 EUR Anlagesumme: bis zu 600 EUR weniger Zinsen pro Jahr
in Österreich

– Santander-Konzern: 2,75 % (DE) vs. 2,25 % (AT) – gleicher Konzern,
0,50 Pp. Unterschied

Die Capitalo-Analyse identifiziert fünf strukturelle Ursachen:
geringerer Bankenwettbewerb in Österreich, konservatives
Sparverhalten mit hoher Sparbuch-Treue, zögerliche Zinsweitergabe der
Großbanken (wie AK und Momentum Institut kritisieren), der
Steuereinfach-Effekt bei der KESt sowie geringerer
Refinanzierungsbedarf österreichischer Banken.

„Österreichische Sparer zahlen einen hohen Preis für die geringe
Wettbewerbsintensität am heimischen Bankenmarkt. Dank EU-weiter
Einlagensicherung bis 100.000 Euro können aber auch österreichische
Sparer von besseren Konditionen profitieren – unabhängig davon, ob
die Bank in Wien, Frankfurt oder Tallinn sitzt“, sagt Alexander
Senger, Geschäftsführer der Capitalo Finanzservices GmbH.
Vollständige Analyse:
https://www.capitalo.at/anbieter/capitalo/news/sparzinsen-oesterreich
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