Wien (OTS) – In der vergangenen Woche starben zwei Motorradlenker,
ein E-Bike-
Lenker, ein Fußgänger, ein Leichtmotorradlenker, ein Mitfahrer in
einem Pkw und ein Pkw-Lenker bei sechs Verkehrsunfällen. Zu einem
besonders tragischen Verkehrsunfall kam es am Samstag, 6. Juni 2026,
im Bezirk Zwettl, Niederösterreich, bei dem die oben erwähnten Pkw-
Insassen getötet wurden. Eine 34-jährige Pkw-Lenkerin fuhr vermutlich
bei Rotlicht in eine unbeschrankte Eisenbahnkreuzung ein und wurde
dabei von einem herannahenden Güterzug erfasst. Der Lokführer führte
noch eine Notbremsung durch, konnte den Zug jedoch nicht mehr
rechtzeitig anhalten und schleifte den Pkw 500 Meter mit. Durch die
Wucht des Zusammenstoßes wurden die Lenkerin und ihr 39-jähriger
Mitfahrer sofort getötet. Ein zweijähriges Kind, welches im
Kindersitz gesichert war, wurde mit leichten Verletzungen in ein
Krankenhaus geflogen. Am verlängerten Wochenende, zwischen Donnerstag
und Sonntag, verunglückten fünf der sieben verstorbenen
Verkehrsteilnehmer.
Sechs Personen kamen in der Vorwoche auf Landesstraßen L und eine
auf einer Autobahn ums Leben. Fünf Verkehrstote mussten in
Niederösterreich und je einer in Oberösterreich und Tirol beklagt
werden.
Vermutliche Hauptunfallursachen waren in jeweils zwei Fällen eine
nicht angepasste Geschwindigkeit und eine Vorrangverletzung und in je
einem Fall eine Beeinträchtigung des Lenkers und ein Fehlverhalten
des Fußgängers. Drei Verkehrstote waren ausländische Staatsangehörige
und zwei tödliche Verkehrsunfälle waren Alleinunfälle.
Vom 1. Jänner bis 7. Juni 2026 gab es im österreichischen
Straßennetz 126 Verkehrstote (vorläufige Zahl). Im Vergleichszeitraum
2025 waren es 137 und 2024 113.





