Sicherheit bei der FIFA-WM 2026: Task Force und internationale Zusammenarbeit

Wien (OTS) – Das Innenministerium und die Polizei sorgen bei der
FIFA-Fußball-
Weltmeisterschaft 2026 – in enger Zusammenarbeit mit dem ÖFB – für
höchstmögliche Sicherheit der österreichischen Nationalmannschaft,
dem Betreuerteam und der mitgereisten Fans.

Innenminister Gerhard Karner: „Die Fußballweltmeisterschaft ist
eines der größten Sportevents der Welt, aber auch eine große
Herausforderung für die internationalen Sicherheitsbehörden.
Österreichische Polizisten werden vor Ort mit den Behörden
zusammenarbeiten und für die größtmögliche Sicherheit von
Nationalteam, Betreuerstab und Fans sorgen. Mein Dank gilt auch dem
ÖFB für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.“

Innenministerium entsendet vier Polizisten

Im Zusammenhang mit der Teilnahme der österreichischen
Fußballnationalmannschaft werden auch vier österreichische
Polizeibedienstete zur Wahrnehmung sicherheitsrelevanter Aufgaben und
zur Unterstützung der örtlichen Behörden entsendet. Zwei Beamte –
einer von der Bundespolizeidirektion und einer vom Bundeskriminalamt
– werden im Lagezentrum in Leesburg, Virginia, bei der Erstellung und
laufenden Aktualisierung der sicherheitsrelevanten Lagebilder
mitwirken. Zu ihren Aufgaben zählen insbesondere die
Informationsgewinnung und -auswertung, die Durchführung von
Sicherheitsbriefings sowie die Erstellung von Pre-Game- und Post-Game
-Reports.

Zwei Polizisten als Verbindungsbeamte zwischen ÖFB und Behörden

Zusätzlich werden zwei Polizisten der Bundespolizeidirektion als
Verbindungsbeamte immer mit der Fußballnationalmannschaft mitreisen
und als Schnittstelle zwischen dem ÖFB und Sicherheitsbehörden
fungieren. Die entsendeten Polizeibediensteten koordinieren
sicherheitsrelevante Maßnahmen mit den lokalen Behörden, fungieren
als Schnittstelle zwischen ÖFB, Behörden und österreichischen
Vertretungen vor Ort, sammeln und bewerten Lageinformationen an den
Spielorten und stellen den laufenden Informationsaustausch mit dem
BMI sowie den österreichischen Sicherheitsakteuren in den USA sicher.

„Sicherheit bei sportlichen Großveranstaltungen funktioniert nur
durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit“, betont
Bundespolizeidirektor Michael Takács. „Mit der Entsendung unserer
erfahrenen Kollegen und eines Experten ins IPCC gewährleisten wir
nicht nur den bestmöglichen Schutz für das österreichische Team vor
Ort, sondern setzen auch ein starkes Zeichen für die Verlässlichkeit
der österreichischen Exekutive auf internationaler Ebene.“

Task Force als zentrale Sicherheitsdrehscheibe

Die eingerichtete Task Force dient als zentrale Schnittstelle und
Wissensdrehscheibe für alle sicherheitsrelevanten Belange im
Zusammenhang mit der FIFA-Weltmeisterschaft 2026. Die von Günther
Marek, Gruppenleiter im Innenministerium, geleitete Task Force setzt
sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Innenministeriums, des
Außenministeriums, des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) sowie
der Sportjournalistenvereinigung Sports Media Austria zusammen.

Task-Force-Leiter Günther Marek: „Die Sicherheit hat bei
Sportgroßveranstaltungen allerhöchste Priorität. Der Schlüssel zum
Erfolg ist die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem ÖFB und den
Sicherheitsbehörden vor Ort. Wir haben gemeinsam alle Vorkehrungen
für die österreichischen Fans, aber auch für das Nationalteam
getroffen.“ Wichtig sei vor allem, dass sich alle Reisenden mit Hilfe
der Angebote des Außenministeriums registrieren, um im Anlassfall
erreichbar zu sein, so Marek.

Link zur Auslandsregistrierung:
https://auslandsregistrierung.bmeia.gv.at/