Wien (OTS) – Die Fördermittel für den Kesseltausch im Rahmen der
Sanierungsoffensive des Bundes 2026 wurden zur Gänze abgeholt. Daher
wurde die Registrierung für neue Förderanträge nun beendet.
Für die Sanierungsoffensive 2026 standen insgesamt 360 Millionen Euro
für die thermisch-energetische Sanierung von Gebäuden und den Umstieg
von Öl- und Gasheizungen auf umwelt- und klimafreundliche Heizsysteme
wie Wärmepumpe oder Biomasse zur Verfügung. Besonders erfreulich ist
der hohe Anteil von Heizungstäuschen im mehrgeschoßigen Wohnbau.
Insgesamt steigen rund 53.000 Haushalte von Öl- und Gasheizungen auf
klimafreundliche Alternativen um.
Umweltminister Norbert Totschnig: „Mit der Sanierungsoffensive setzen
wir eine hochwirksame Maßnahme für den Schutz von Umwelt und Klima
um. Die große Nachfrage zeigt, dass die Menschen in Österreich bereit
sind, in klimafreundliche Heizungen und die Sanierung ihrer Häuser zu
investieren. Jede umweltfreundliche Heizung und jedes sanierte
Gebäude senken Energiekosten, reduzieren CO₂-Emissionen und stärken
unsere Energieunabhängigkeit. In den Verhandlungen zum Doppelbudget
2027/28 ist es trotz des bekannten Spardrucks gelungen, den
bisherigen Zusagerahmen in Höhe von 360 Mio. Euro pro Jahr auch
künftig ohne Kürzungen sicherzustellen.“
Mit der Ausschöpfung der Budgetmittel endet auch die Registrierung
für die Förderungsaktion „Sauber Heizen für Alle 2026“. Bereits
registrierte beziehungsweise eingebrachte Anträge bleiben davon
unberührt und werden entsprechend den geltenden Förderbedingungen
bearbeitet.
Sanierungsoffensive 2027 wird vorbereitet
Die Vorbereitungen für die Sanierungsoffensive 2027 laufen bereits.
Auch im kommenden Jahr wird ein Förderrahmen von 360 Millionen Euro
zur Verfügung stehen. Erstmals werden getrennte Budgets für die
thermisch-energetische Sanierung und den Heizkesseltausch
eingerichtet. So stehen 181 Mio. Euro für die thermisch-energetische
Sanierung und 179 Mio. Euro für den Kesseltausch zur Verfügung. Das
schafft mehr Planungssicherheit und Transparenz für Förderwerber und
Betriebe.
Darüber hinaus wird die Förderung für den Heizkesseltausch
effizienter ausgestaltet. Die Förderbedingungen werden so
weiterentwickelt, dass künftig eine möglichst durchgängige
Fördermöglichkeit der Mittel gewährleistet werden kann.
Auch die Förderung der thermisch-energetischen Sanierung wird
weiterentwickelt und künftig auf einen Finanzierungsausschuss
umgestellt. Die konkreten Ausgestaltungen der Sanierungsoffensive
2027 werden im Sommer gemeinsam mit den Bundesländern und relevanten
Stakeholdern erarbeitet und im Herbst vorgestellt.