Wien (OTS) – Mit der Renovierung und Erweiterung der Zentrale in der
Pillergasse
ist ein nachhaltiger und resilienter Standort entstanden. Auf mehr
als 3.000 Quadratmetern vereint die „Pillergasse neu“ ein innovatives
Ausbildungszentrum für Erste Hilfe, Pflege und Rettungsdienst sowie
zahlreiche Angebote für Mitarbeiter:innen, Ehrenamtliche und betreute
Menschen. Dabei werden 125 Arbeitsplätze mit dem laufenden
Schulungsbetrieb sowie einer Beratungsstelle für mobile Wohnbetreuung
an einem Standort kombiniert.
Unter den Ehrengästen der feierlichen Eröffnung befanden sich
Korinna Schumann, Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit,
Pflege und Konsumentenschutz, sowie Sozial- und Gesundheitsstadtrat
Peter Hacker und Mag. Dietmar Baurecht, Bezirksvorsteher Rudolfsheim-
Fünfhaus. Gemeinsam mit Vertreter:innen des Samariterbundes
eröffneten sie den neuen Standort.
„Mit der modernisierten Zentrale des Samariterbundes Wien
entsteht ein Ort, der Ausbildung, soziale Unterstützung und
Gesundheitsversorgung auf vorbildliche Weise miteinander verbindet.
Die Investition in moderne Infrastruktur, nachhaltige
Energieversorgung und Krisenvorsorge stärkt nicht nur die
Einsatzfähigkeit einer wichtigen Hilfsorganisation, sondern schafft
auch beste Rahmenbedingungen für jene Menschen, die sich tagtäglich
mit großem Engagement für andere einsetzen. Die neue Zentrale ist
damit ein starkes Zeichen für Solidarität, Resilienz und eine
zukunftsorientierte Gesundheits- und Sozialversorgung. Mein
besonderer Dank gilt allen haupt- und ehrenamtlichen
Mitarbeiter:innen des Samariterbundes, die mit ihrem Einsatz jeden
Tag einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft leisten“,
so Gesundheits- und Sozialministerin Korinna Schumann.
„ Die Rettungsorganisationen sind in der Gesundheitsversorgung
der Wiener Bevölkerung essenziell; gut ausgebildetes Personal, gute
Arbeitsbedingungen und damit zusammenhängend eine gute Infrastruktur
sind die Grundvoraussetzungen für eine reibungslos funktionierende
Rettungskette. Der Samariterbund ist eine der tragenden Säulen dieser
Rettungskette in Wien und ich freue mich, dass ich heute an der
Eröffnung der renovierten und erweiterten Zentrale des Wiener
Samariterbundes teilnehmen darf“, unterstrich Gesundheitsstadtrat
Peter Hacker.
„Eine leistungsfähige Gesundheitsinfrastruktur ist für den Bezirk
essenziell: Durch den Ausbau der Zentrale des Samariterbundes werden
kurze Wege und schnelle Versorgung durch ausgebildete Sanitäter*innen
sichergestellt. Dies ist neben der Eröffnung der beiden
Primärversorgungszentren in den letzten Jahren, eine große Aufwertung
für die Gesundheitsversorgung in Rudolfsheim-Fünfhaus“, so
Bezirksvorsteher Mag. Dietmar Baurecht.
Im Mittelpunkt steht das moderne Ausbildungszentrum für Erste
Hilfe, Pflege und Rettungsdienst. Jährlich werden hier rund 4.000
Menschen ausgebildet. Sieben flexibel koppelbare Seminarräume bieten
Platz für bis zu 200 Teilnehmer:innen gleichzeitig und schaffen eine
ideale Lernumgebung.
Ausbildungszentrum, Resilienz, Nachhaltigkeit
Besonderes Augenmerk lag beim Umbau darauf, die Resilienz der
Rettungsorganisation zu stärken und gleichzeitig einen nachhaltigen
Standort zu schaffen. Die Zentrale vereint nun jene Bereiche, die für
die Bewältigung unterschiedlichster Krisensituationen von zentraler
Bedeutung sind. Auf infrastruktureller Ebene wurde darauf unter
anderem mit der Errichtung einer 60-kWp-Photovoltaikanlage sowie
einer umfassenden Blackout-Vorsorge inklusive Netzersatzanlage für
das gesamte Gebäude reagiert. Zudem wird auf zahlreiche
umweltschonende Maßnahmen gesetzt: Die optimierte Gebäudehülle senkt
den Heizenergiebedarf um rund 20 Prozent. Fernwärme,
energieeffiziente Kühlung mit Abwärmenutzung für die
Warmwasseraufbereitung sowie eine kontrollierte Raumlüftung sorgen
für einen ressourcenschonenden Betrieb. Aufgrund der neu entstandenen
Räumlichkeiten können bislang extern angemietete Objekte aufgegeben
und die Angebote an einem Ort zusammengeführt werden.
„Die neue Zentrale in der Pillergasse ist ein Vorzeigeprojekt in
Sachen Nachhaltigkeit, auf das man stolz sein kann.
Selbstverständlich geht es auch um unsere Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter. Sie sind das Herzstück des Samariterbundes. Sie sollen
ihre soziale Mission in einem angenehmen und nachhaltigen
Arbeitsumfeld erfüllen können. Diese moderne Homebase in Wien wird
beweisen, dass hochprofessionelles Engagement und eine
menschenfreundliche Arbeits-Atmosphäre miteinander vereinbar sind“,
sagte Franz Schnabl, Präsident des Samariterbundes Österreich.
„Die vielen Ehren- und Hauptamtlichen sowie die betreuten
Menschen unserer zahlreichen Einrichtungen und Angebote finden in
diesem Gebäude einen Ort der Begegnung, für Austausch und gemeinsame
Aktivitäten – von der Samariterjugend bis zu Seniorentreffs, aus dem
Bereich der Führungskräfteausbildung bis zum
Katastrophenhilfsdienst“, betonte Dr. Susanne Drapalik, Präsidentin
des Samariterbundes Wien.
„Mit der Renovierung und Erweiterung schaffen wir optimale
Rahmenbedingungen für unsere Mitarbeiter:innen, Ehrenamtlichen und
die Menschen, die wir begleiten. Die Zusammenführung zentraler
Bereiche an einem Standort stärkt unsere Zusammenarbeit und macht uns
fit für die Herausforderungen der Zukunft“, so Mag. Oliver Löhlein,
Geschäftsführer des Samariterbundes Wien, abschließend.
Fotolink :
PW: R1SmEABMEq
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Fotocredit: Samariterbund/G. Pall





