WIEN (OTS) – Klare gesetzliche Vorgaben und umfassende Kontrollen
gewährleisten in
Österreich eine hohe Lebensmittelsicherheit entlang der gesamten
Lebensmittelkette. Von der Produktion bis zum Handel sorgen klare
gesetzliche Vorgaben und engmaschige Kontrollen dafür, dass
Lebensmittel sicher sind. Gerade deshalb rückt ein anderer Bereich
zunehmend in den Fokus der Prävention: der richtige Umgang mit
Lebensmitteln im privaten Haushalt. Fehler bei Lagerung, Hygiene oder
Zubereitung sind eine häufige Ursache lebensmittelbedingter
Infektionen. Ebenso spielen Kenntnisse über
Lebensmittelkennzeichnungen sowie das Wissen über die eigenen
Ernährungsbedürfnisse eine wichtige Rolle für die Sicherheit im
Alltag.
Zwtl.: Aufklärung als zentrales Ziel
Die Kampagne Safe2Eat setzt genau hier an. Ziel ist es,
wissenschaftlich fundiertes Wissen so aufzubereiten, dass es Menschen
in typischen Alltagssituationen konkret unterstützt. So gibt es
beispielsweise Tipps für die Sauberkeit in der Küche , die
konsequente Trennung von rohen und verzehrfertigen Lebensmitteln oder
auch für den sicheren Umgang mit Haltbarkeitsangaben. In Österreich
wird die Kampagne von der AGES umgesetzt und durch gezielte
Kommunikationsmaßnahmen begleitet. Die Bedeutung dieser präventiven
Aufklärungsarbeit wird auch gesundheitspolitisch unterstützt: „Gerade
im eigenen Haushalt tragen wir Verantwortung füreinander. Kinder,
ältere Menschen und gesundheitlich vulnerable Personen sind besonders
auf einen sicheren Umgang mit Lebensmitteln angewiesen. Die Safe2Eat-
Kampagne gibt praktische Orientierung, wie jede und jeder im Alltag
die eigene Gesundheit und die der Familie schützen kann“, betont
Gesundheitsministerin Korinna Schumann.
Zwtl.: Häufige Risiken gezielt adressieren
Welche Risiken im Alltag besonders relevant sind, zeigen die
häufigsten Erreger lebensmittelbedingter Erkrankungen. Dazu zählen
vor allem bakterielle Krankheitserreger wie Campylobacter und
Salmonellen . Sie gelangen häufig bei der Zubereitung von rohem
Geflügel oder Eiern sowie durch mangelnde Küchenhygiene in den
Haushalt. Genau an diesen Alltagssituationen setzt die Kampagne an
und zeigt auf, wie bereits einfache Maßnahmen, etwa konsequente
Hygiene und die klare Trennung unterschiedlicher Lebensmittel, einen
wirksamen Beitrag zum Gesundheitsschutz leisten können.
AGES-Geschäftsführer Johannes Pleiner-Duxneuner betont: „Die
meisten lebensmittelbedingten Erkrankungen ereignen sich tatsächlich
meist im eigenen Haushalt. Unser Auftrag ist es, mit klaren und
verständlichen Tipps für mehr Lebensmittelsicherheit auch im Alltag
der Menschen zu sorgen“.
Zwtl.: Gemeinsame Initiative auf EU-Ebene
Safe2Eat ist eine gemeinsame Initiative der Europäischen
Kommission, der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA
) und nationaler Partnerorganisationen in ganz Europa. Weitere
Informationen zur Kampagne sowie Materialien zur Beteiligung finden
Sie hier .





