Zwtl.: Verbücherungen 2025 wie 2024 um fast ein
Fünftel mehr!
– Die Einfamilienhaus-Stückzahlen stiegen absolut betrachtet 2025
stärker als 2024, nämlich auf 11.551 Einheiten, um +7,0 % über dem
Zehnjahresschnitt.
– Alle Bundesländer melden Mengensteigerungen: Zwischen +1,9 % in
Vorarlberg und +31,7 % in Wien. Die großen Drei kommen auf +15,9 % (
OÖ), +17,5 % (Stmk.) und +19,0 % (NÖ).
– Die Einfamilienhauspreise sind in sieben Bundesländern gestiegen,
im Österreich-Mittel ergibt das 340.223 Euro und +2,0 %.
– Regionalpreisentwicklung sehr unterschiedlich: von -8,8 % (Tirol)
bis +6,9 % (Steiermark). Der Mengenleader Niederösterreich kommt auf
+1,1 %.
– Zweizonenpreis bleibt: Entweder über 626.100 Euro im Westen plus
Wien oder unter 349.069 Euro in Oberösterreich und ost- und südwärts.
– Durchschnittshauspreise von über einer Million Euro in Wien-Döbling
und Kitzbühel.
Den Gesamttext der Original-Presseaussendung mit Detailzahlen auf
Landes- und Bezirksbasis samt Fotos, Tabellen und Grafiken finden Sie
unter: www.remax.at/de/presse/presseaussendungen , honorarfreie
Pressefotos unter: www.remax.at/presse/downloads-und-bilder
Quellenangabe: REMAX-ImmoSpiegel Gesamtjahr 2025 auf Basis der
Kaufpreissammlung von IMMOunited aus dem amtlichen Grundbuch (
Vollerhebung aller Verbücherungen, keine Stichprobe).
Der Einfamilienhausmarkt hat den Turnaround 2023 geschafft und
2024 und 2025 wieder zur vollen Blüte zurückgefunden. 2025 mit einem
weiteren Zuwachs von +1.739 Einheiten (+17,7 %). 11.551 neu
verbücherte Einfamilienhäuser sind um +7,0 % mehr als der
Zehnjahresschnitt. Alle Bundesländer haben ihre Verbücherungs-zahlen
erhöht, am stärksten Niederösterreich (+602) und prozentuell Wien mit
+31,7 %. „Die Entwicklung am Einfamilienhausmarkt ist insgesamt sehr
erfreulich. Die Mengendynamik im Jahr 2025 hat unsere Erwartungen
sogar übertroffen, und auch unsere RREFIX-Preisprognose aus dem Jahr
2024 für 2025 von +1,7 % hat sich mit einem tatsächlichen Anstieg von
+2,0 % erneut als äußerst treffsicher erwiesen“ , freut sich Bernhard
Reikersdorfer, MBA, Managing Director von REMAX Austria. „Spannend
wird die weitere Entwicklung bzw. der Blick nach vorne. Aufgrund der
Ausgangslage, dass die aktuellen Verbücherungszahlen bereits spürbar
über dem Zehnjahresmittel liegen, sind große Mengensprünge nach oben
eher unwahrscheinlich. Zusätzlich beobachten wir aufgrund der
globalen Entwicklungen – insbesondere dem Nahostkonflikt – einen
zunehmenden Druck auf die Energiepreise. Dies wirkt
inflationstreibend, verteuert Finanzierungen und führt zu spürbar
steigenden Baukosten. Daher gehen wir davon aus, dass
Bestandsimmobilien tendenziell profitieren werden, während sich die
Bedingungen für Neubauprojekte leider weiter verschärfen werden“ ,
erläutert Reikersdorfer.
Alle Bundesländer im Plus: Aufwärts entwickelten sich alle
Bundesländermengen: Während in Niederösterreich um +602 mehr
Einfamilienhäuser verbüchert wurden (+19,0 %) waren es aber in
Vorarlberg nur +6 (+1,9 %). Dazwischen liegen die Steiermark mit +325
(+17,5 %), Oberösterreich mit +267 (+15,9 %) und Kärnten mit +206
Käufen (+24,3 %). 2025 sorgten die „großen-Vier“ für 77,5 % des
österreichischen Gesamtmarkts und 80,5 % des Wachstums. Beim Wachstum
folgen dann noch Wien mit +99 Verbücherungen (+31,7 %), Salzburg mit
+96 (+24,2 %), Tirol mit +72 (+15,4 %) und das Burgenland mit +66 (+
8,5 %).
Fünf Bundesländer über dem Zehnjahresschnitt: Ein wichtiger
Zukunftsindikator ist der Vergleich mit dem Zehnjahresschnitt. Jene
Bundesländer, die schon weit darüber sind, werden wahrscheinlich
nicht mehr so stark wachsen werden wie jene, die darunter liegen.
Jeweils mit einem Ausreißer liegen die „günstigen“ Bundesländer bei
den Mengen über dem Zehnjahresschnitt und die „teuren“ darunter. „Der
Grund liegt oftmals in der mühsamen Finanzierbarkeit und auch schon
einfach in der Bereitschaft, eine derartig anspruchsvolle Investition
in derart volatilen Zeiten überhaupt anzudenken“ , meint Mag. Anton
Nenning, Head of Research & Communication, REMAX Austria.
Im Vergleich zum Verbücherungszehnjahresdurchschnitt liegt
Niederösterreich um +19,5 % darüber, das Burgenland um +16,4 %. Wien
mit +8,0 % ist die Ausnahme unter den teuren Bundesländern, gefolgt
von der Steiermark mit +5,9 % und Oberösterreich, mit +0,1 %.
Salzburg hat der These folgend noch -0,6 % Spielraum nach oben,
Kärnten als zweite Regelausnahme noch + 0,8 %. Erheblich mehr „Luft
nach oben“ haben Tirol (-8,0 %) und Vorarlberg mit +19,3 %.
Inflation macht Häuser eigentlich billiger: Im Jahr 2022 kostete
ein Einfamilienhaus im Österreichmittel 352.485 Euro. Drei Jahre und
+11,8 % Inflation (lt. VPI) später, sind es 340.223 Euro. Die
Inflation hätte den Preis aber auf 394.079 Euro treiben müssen.
Inflationsbereinigt sind Einfamilienhäuser also um -53.856 Euro
billiger geworden. „Die geringere finanzielle Gesamtbelastung und die
vergleichsweise günstige Preisentwicklung sind wohl die wesentlichen
Treiber für die außerordentlichen Zuwachsraten bei
Einfamilienhäusern“; mutmaßt Bernhard Reikersdorfer.
Ein Haus im Westen oder zwei im Osten: Der Österreich-
Durchschnittspreis von 340.223 Euro trifft noch am ehesten in
Oberösterreich (349.069 Euro) zu, am wenigsten im Burgenland (209.795
Euro) und in Wien (776.364 Euro). Die Preisspreizung ging vom 3,2-
Fachen (2009) über das 4,8-Fache (2021) auf das 3,7-Fache (2025).
Dynamik der Schnäppchen: Ein Viertel aller Einfamilienhäuser
wurde 2025 in Österreich unter 185.000 Euro verkauft (+2,8 %). Die
regionale Spreizung der ersten Quartilsgrenze reicht von 120.000 Euro
im Burgenland bis 465.000 Euro in Wien.
Top-Qualität und Luxus: Der Mindestpreis für das obere
Preisviertel kostet zwischen: 290.000 Euro im Burgenland und 950.000
Euro in Wien. Der Österreichschnitt für die Top-25-% stieg um +3,3 %
auf 470.000 Euro.
Gesamtverkaufswert so hoch wie noch nie: Der
Gesamttransaktionswert 2025 stellt einen neuen Höhepunkt in der
Einfamilienhausmarkthistorie dar. 4,57 Mrd. Euro sind um +17,8 % mehr
als 2024 und +11,1 % mehr als 2021, dem bisherigen Spitzenjahr. Zum
Österreich-Zuwachs von +691 Mio. Euro steuert Niederösterreich +200
Mio. Euro bei. Zusätzliche +133 Mio. Euro kommen aus der Steiermark,
+122 Mio. Euro mehr aus Oberösterreich und +116 Mio. Euro aus Wien.
Zweistelliges Millionenwachstum liefern Kärnten (+77 Mio. Euro),
Salzburg (+53 Mio. Euro) und das Burgenland mit +23 Mio. Euro.
Dämpfend wirken die Entwicklungen in Vorarlberg (-21 Mio. Euro) und
Tirol (-10 Mio. Euro).
Datensicherheit zählt für den Marktführer: Der REMAX-ImmoSpiegel
und weitere Analysen, die REMAX Austria, Österreichs klare Nummer 1
in der Immobilienvermittlung, veröffentlicht, basieren auf dem
amtlichen Grundbuch in Form einer Gesamtauswertung aller Immobilien-
Kaufverträge, die 2025 verbüchert und von IMMOunited, den Experten
für Immobiliendaten, ausgelesen und als Kaufvertragssammlung
veröffentlicht wurden. „Wir verwenden bei unseren Marktanalysen und
Marktwerteinschätzungen ausschließlich Gesamtauswertungen und nicht
irgendwelche Stichproben und nur Preise tatsächlicher Verkäufe und
nicht Verkäufer-Wunschpreise im Internet, von Objekten, von denen
niemand weiß, ob sie überhaupt und, wenn ja, zu welchem Preis sie
tatsächlich gekauft wurden“ , versichert Mag. Anton Nenning, REMAX
Austria Head of Research.
„Wir erheben Transaktionsdaten aus dem österreichischen Grundbuch
und ergänzen diese z. B. um historisch erfasste Nutzwertgutachten,
Flächenwidmungs- und Gebäude-informationen aus dem
Grundstücksverzeichnis sowie Daten aus Immobilieninseraten. So
entstehen vollständige Transaktionsdatensätze, die für einen
transparenten Immobilienmarkt sorgen und für unsere
Partnerunternehmen eine wertvolle Entscheidungsgrundlage darstellen“
, sagt Mag. Roland Schmid, Gründer und Eigentümer der IMMOunited
GmbH.
Den Gesamttext der Original-Presseaussendung mit Detailzahlen auf
Landes- und Bezirksbasis samt Fotos, Tabellen und Grafiken finden Sie
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