München (OTS) – Um in einem der komplexesten Technologiefelder
unserer Zeit
erfolgreich zu sein, braucht es eine gute Idee ebenso wie einen roten
Faden, der alles zusammenhält. Das Schweizer Deep-Tech-Unternehmen
Lightium setzt deshalb auf die PLM-Plattform von Aras. Lightium
entwickelt photonische integrierte Schaltungen (PICs), die Daten per
Licht statt per Elektronenfluss übertragen. Aras Innovator ermöglicht
mit dem Digital Thread die Vernetzung von Daten, Prozessen und
Fachbereichen im gesamten Unternehmen.
„In modernen KI-Rechenzentren ist nicht mehr die Rechenleistung
der größte Engpass, sondern die Übertragung von Daten“, sagt Amir H.
Ghadimi, Co-Founder und CEO von Lightium. „Genau hier setzen wir an:
Mit photonischen integrierten Schaltungen können wir die
Leistungsfähigkeit deutlich über heutige Technologien hinaus
skalieren und gleichzeitig den Energieverbrauch signifikant senken.“
Mit zunehmender technologischer Ambition steigen jedoch auch die
Komplexität der Entwicklungsprozesse sowie der Bedarf an
durchgängiger Datenstruktur und Rückverfolgbarkeit. Eine durchgängige
Nachverfolgbarkeit der Daten ist jedoch entscheidend für die
Skalierung der Entwicklung und das Yield-Management in der
photonischen Produktion. „In der Photonik gibt es – anders als in der
Elektronik oder im Maschinenbau – noch keine etablierten PLM-
Standards und kaum fertige Integrationen, da sich die Entwicklung
zwischen softwaregetriebenen Arbeitsweisen und klassischen Hardware-
bzw. Industrieprozessen bewegt“, erläutert Kevin Radican, Head of
Data bei Lightium. „Wir mussten daher eine Plattform wählen, die sich
wirklich an unsere Anforderungen anpassen lässt.“
Ein durchgängiges Lifecycle-Management ist die zentrale
Voraussetzung für Skalierung und Industrialisierung. Aras Innovator
bietet genau diese Flexibilität. Mithilfe der Low-Code-PLM-Anwendung
sollen bei Lightium künftig Entwicklungsdaten, Simulationen und
Designprozesse übergreifend vernetzt werden, um skalierbare
Produktionsprozesse zu ermöglichen, wobei eine leistungsfähige
Backend-Architektur für die Verwaltung von Stücklisten, Bauteildaten
und Projekten genutzt wird und gleichzeitig die Flexibilität besteht,
individuelle Frontends für photonikspezifische Workflows und den
täglichen Einsatz zu entwickeln. Die Implementierung der Plattform
erfolgt intern. Dabei setzt Lightium auch auf KI-gestützte Ansätze,
um seine Entwicklungsprozesse zu optimieren.
„Unternehmen wie Lightium stehen exemplarisch für eine neue
Generation von Hightech-Unternehmen, die in hochkomplexen und
dynamischen Technologiefeldern agieren“, sagt Matthias Fohrer, der
bei Aras als Vice President das EMEA-Geschäft verantwortet. „Gerade
in solchen Umgebungen ist eine flexible Plattform entscheidend, um
Daten, Prozesse und Disziplinen miteinander zu verbinden und
Innovationen voranzutreiben.“
Junges Unternehmen mit technologischer Substanz
Lightium wurde im September 2023 gegründet und baut auf mehr als
sechs Jahren Forschungs- und Entwicklungsarbeit vor der
Unternehmensgründung auf. Das schnell wachsende Start-up bietet
Foundry-Services für photonische Chips auf Basis von 200-mm-
Fertigungsprozessen und ermöglicht damit eine skalierbare
industrielle Produktion. Laut Unternehmensangaben reduziert die
Technologie den Energieverbrauch um mehr als 30 Prozent gegenüber
herkömmlichen Lösungen. Während aktuelle Systeme Übertragungsraten
von bis zu 800 Gbit/s erreichen und die nächste Generation auf 1,6
Tbit/s abzielt, arbeitet Lightium daran, in den kommenden Jahren
Geschwindigkeiten von über 6 Tbit/s zu ermöglichen.
Über Aras
Aras bietet eine Digital-Thread-Plattform für Product Lifecycle
Management und Engineering-KI. Aufbauend auf einer KI-nativen Low-
Code-Architektur ermöglicht Aras die schnelle Bereitstellung
flexibler Lösungen. Das Unternehmen verbindet Teams über Disziplinen
und Funktionen hinweg mit geschäftskritischen Produktdaten und
agentischer KI über den gesamten Produktlebenszyklus und die
erweiterte Wertschöpfungskette hinweg. Besuchen Sie www.aras.com , um
mehr zu erfahren, und folgen Sie uns auf YouTube , X , Facebook und
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