Wien (OTS) – krone.at und oe24.at berichten heute online, der ORF
habe seit
Amtsantritt von Generaldirektorin Ingrid Thurnher „Beraterverträge um
fast eine halbe Million Euro“ beauftragt. Diese Darstellung ist nicht
korrekt.
Bei der genannten Summe handelt es sich nicht um bereits
angefallene Kosten, sondern um die Abschätzung eines maximalen
Kostenrahmens bis Ende Juni. Dieser betrifft klar definierte
Leistungen im Zusammenhang mit der Aufarbeitung der aktuell
diskutierten Compliance-Themen.
Umfasst sind insbesondere die Tätigkeit des mit renommierten
Expert:innen besetzten ORF-Transparenz-Beirats, der den ORF mit
externer Expertise unterstützt, externe rechtliche Beratung, eine
externe Meldestelle für Compliance-Themen sowie eine klar abgegrenzte
kommunikative Begleitung. Die Einrichtung und Einbindung externer
Expertise entspricht auch den Empfehlungen des ORF-Stiftungsrats.
Der ORF vergibt Beratungsaufträge nach den Grundsätzen der
Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit sowie nach den
geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Die Gesamtsummen aus
Beratungsverträgen werden jährlich entsprechend der gesetzlichen
Vorgaben im ORF-Transparenzbericht veröffentlicht.





