Wien (OTS) – Vier Monate nach der Abschaffung des vergünstigten
Senioren-
Einzelfahrscheins durch die SPÖ-Neos-Stadtregierung zeigt eine
aktuelle Umfrage des Instituts für Demoskopie und Datenanalyse (IFDD)
im Auftrag der „Kronen Zeitung“ ein vernichtendes Urteil der Wiener
Bevölkerung: 93 Prozent sprechen sich für die Wiedereinführung des
Seniorentickets aus – quer über alle Parteigrenzen und
Bevölkerungsgruppen hinweg, selbst unter Anhängern von SPÖ und Neos.
„Diese Zahlen sind eine schallende Ohrfeige für die SPÖ-Neos-
Stadtregierung, die behauptet, sozial zu regieren. Wer selbst die
eigene Wählerschaft derart gegen sich aufbringt, hat das Gespür für
die Lebensrealität der Menschen in dieser Stadt vollständig
verloren“, so Gemeinderätin Ingrid Korosec, Seniorensprecherin der
Wiener Volkspartei.
Zwtl.: Mobilität ist Würde – und nicht verhandelbar
Wer keine Smartphone-App nutzen kann oder will, wird durch die
aktuelle Tarifpolitik systematisch benachteiligt – für Menschen, die
auf einzelne Fahrten zum Arzt, zum Einkaufen oder zur Familie
angewiesen sind, bedeutet das sozialen Rückzug. Dass selbst unter 30-
Jährige zu 88 Prozent verstehen, dass Senioren echte Fahrscheine
brauchen, zeigt, woran es der SPÖ-Neos-Stadtregierung fehlt: an
Problembewusstsein und sozialer Intelligenz.
Zwtl.: Keine Daten, keine Antworten
Die Wiener Linien wurden ersucht, offenzulegen, wie viele
Senioren-Einzelfahrscheine in der Vergangenheit genutzt wurden – bis
heute ohne Antwort, trotz mehrfacher Nachfrage durch Korosec. Auch
der Wiener Seniorenbeirat hat dies einstimmig eingefordert und die
Wiedereinführung verlangt: als normales Ticket am
Fahrkartenautomaten, ohne App, ohne Aufschlag. „Wer die Datenlage
nicht offenlegt, will offenbar nicht wissen – oder nicht zeigen – wen
diese Entscheidung wirklich trifft“, so Korosec.
Zwtl.: Wiener Volkspartei fordert sofortige Wiedereinführung
„Leistbare Mobilität ist keine Sozialleistung, die man einfach so
wegkürzt. Sie ist die Grundvoraussetzung dafür, dass ältere Menschen
am gesellschaftlichen Leben teilhaben können – mit Würde und ohne auf
andere angewiesen zu sein. Die Wiener Volkspartei fordert die SPÖ-
Neos-Stadtregierung auf, diesen Fehler umgehend zu korrigieren und
den vergünstigten Senioren-Einzelfahrschein sofort wieder
einzuführen. Die Seniorinnen und Senioren in Wien lassen sich sicher
nicht durch SPÖ und Neos ins Abseits stellen“, so Korosec
abschließend.





