Wien (OTS) – Festakt am 29. September in der Wiener Hofburg mit
Bundesministern
Karner und Hanke sowie hochrangigen Gästen aus Wirtschaft, Verwaltung
und Medien – OeSD Generaldirektor Helmut Lackner: Sorgen als
internationales Hochtechnologieunternehmen für Sicherheit und
Vertrauen auch in der digitalen Welt
Mit einem Festakt am 29. September begeht die Österreichische
Staatsdruckerei (OeSD) ihren 222. Geburtstag. Das von Kaiser Franz I.
im Jahr 1804 als „k. k. Hof- und Staatsdruckerey“ gegründete
Unternehmen blickt auf eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte in und
für Österreich zurück. Mit ihrer Transformation zum global aktiven
Hochtechnologieunternehmen für sichere physische und digitale
Identität hat die Österreichische Staatsdruckerei in den vergangenen
Jahren ein neues Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte eröffnet.
„Sicherheit hat für uns immer höchste Priorität – egal, ob in der
analogen oder der digitalen Welt. Wir bieten unseren Kunden stets
höchste Qualitätsstandards und sind internationaler Taktgeber bei
digitalen Identitätslösungen“, so OeSD Generaldirektor Helmut
Lackner.
Zwtl.: Sichere Identität als Fundament für Demokratie, Rechtsstaat
und Standort
Gerade angesichts wachsender internationaler Unsicherheiten und
der Entwicklungen im Bereich Künstlicher Intelligenz wird sichere
Identität für Staaten, Unternehmen und Menschen immer wichtiger.
„Unsere hochsicheren Produkte und Identitätslösungen schaffen
Vertrauen und geben Sicherheit auch in der digitalen Welt. Das stärkt
Demokratie, Rechtsstaat und Standort“, so Lackner. Den Zusammenhang
zwischen sicherer Identität, stabiler Demokratie und erfolgreichem
Standort wolle man auch beim Festakt gemeinsam mit Mitgliedern der
Bundesregierung, Sozialpartnern, Fachexperten und Bezirkshauptleuten
aus ganz Österreich in den Mittelpunkt stellen.
Zwtl.: Investitionen für international vielbeachtete Innovationen
Wichtige Fundamente des Erfolgs der OeSD sind qualifizierte
Fachkräfte, hohe Innovationskraft und bedeutende Investitionen.
Eigene Innovationen und Patente sowie eine führende Rolle in
internationalen Fachgremien (z.B. ICAO und ISO) unterstreichen die
Innovationsführerschaft des Unternehmens. Die Digitaltochter „youniqx
Identity AG“ ist international gefragter Entwickler für digitale
Identitäten und hat bereits 2015 die weltweit erste App für digitale
Identität vorgestellt. Mit der eAusweise-App mit digitalem
Führerschein und digitalem Zulassungsschein in Österreich, der
„eID.li“ in Liechtenstein, der digitalen Infrastruktur der deutschen
EUDI Wallet und der National Health Insurance App (NHIA) in Ghana
sorgt das Unternehmen für neue Standards bei sicherer digitaler
Identität.
Hinter der hohen Innovationskraft der Österreichischen
Staatsdruckerei stehen auch erhebliche Investitionen. So hat die OeSD
in den vergangenen zehn Jahren rund 30 Millionen Euro in die
Transformation zum Hochsicherheitsunternehmen für physische und
digitale Identität investiert. OeSD Generaldirektor Lackner: „Wir
werden allein in den kommenden zwei Jahren weitere 10 Millionen Euro
investieren, um unseren Anspruch „Best in Class“ weiterhin
umzusetzen. Wir bleiben technologisch vorne, damit unsere Kunden in
Identitätsfragen auch in Zukunft mit Sicherheit auf Lösungen „made in
Austria“ setzen.“
Zwtl.: Rot-weiß-rote Sicherheitskultur wird erfolgreich exportiert
Sicherheit ist für die Österreichische Staatsdruckerei nicht nur
eine Technologie-, sondern auch eine Kulturfrage, die alle Bereiche
des Unternehmens mit seinen rund 250 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern in Wien Liesing umfasst. So sorgen eine hochsichere
Produktions- und Personalisierungsumgebung in speziell abgeschirmten
Sicherheitsbereichen gemeinsam mit durchgängig höchsten
Qualitätsansprüchen inklusive „Null-Fehler“-Toleranz dafür, dass
sensible Personendaten bestmöglich geschützt sind. Produziert wird
ausschließlich in Österreich. Persönliche Daten der Österreicherinnen
und Österreicher verlassen das Land in keiner Produktionsphase. „
Ohne seine Besitzerin oder seinen Besitzer reist kein Pass ins
Ausland“ , betont OeSD Generaldirektor Lackner.
Die Hochsicherheitsprodukte „made in Austria“ werden weltweit
geschätzt: Das Unternehmen beliefert rund 60 Kunden auf fünf
Kontinenten der ganzen Welt. Neben analoger Passproduktion und
sicherer Personalisierungsinfrastruktur sind maßgeschneiderte ID-
Systeme ein wichtiger internationaler Wachstumsmarkt. Die Exportquote
hat sich in den vergangenen acht Jahren auf rund 25% der Umsatzerlöse
verdoppelt. OeSD Generaldirektor Lackner: „Wir feiern am 29.
September nicht nur eine außergewöhnliche Geschichte, sondern die
Zukunft sicherer physischer und digitaler Identität.“
Zwtl.: Factbox: Österreichische Staatsdruckerei (OeSD)
– Gründung: 1804 per Dekret von Kaiser Franz I.
– Mitarbeiter am Standort: Mehr als 250 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter
– Kerngeschäft: Hochsichere Produktion und Personalisierung von
analogen Ausweisen sowie maßgeschneiderte Softwarelösungen für
digitale Identitäten
– Internationale Nachfrage: Beliefert 60 Kunden auf fünf Kontinenten
der ganzen Welt
– Wertschöpfung: In den vergangenen 10 Jahren wurden rund 30
Millionen Euro in den Standort Wien und den Maschinenpark investiert.
Allein in den kommenden 2 Jahren folgen weitere 10 Millionen
– Exportquote: Export macht fast ein Viertel der Umsatzerlöse aus (
23,2 %). Mehr als Verdoppelung der Exportquote in vergangenen 8
Jahren
222-jähriges Jubiläum Österreichische Staatsdruckerei
Festakt am 29. September in der Wiener Hofburg mit
Bundesministern Karner und Hanke sowie hochrangigen
Gästen aus Wirtschaft, Verwaltung und Medien
Datum: 29.9.2026, um 18:00 Uhr
Ort: Zeremoniensaal der Hofburg
Hofburg, 1010 Wien